The Flight of Sleipnir

The Flight of Sleipnir
Allgemeine Informationen
Herkunft Vereinigte Staaten
Genre(s) Epic Doom
Aktive Jahre
Gründung 2007
Auflösung
Website
Aktuelle Besetzung
David Csicsely
E-Gitarre, Gesang, E-Bass, Keyboard
Clayton Cushman
E-Bass
Dave Borrusch (seit 2016)
E-Gitarre
Jeremy Winters (seit 2021)
Ehemalige Mitglieder
E-Gitarre (live)
Peter Slivkanch
E-Gitarre
Justin Siegler (2016–2021)

The Flight of Sleipnir ist eine US-amerikanische Epic-Doom-Band aus Denver, Colorado, die im Jahr 2007 gegründet wurde.

Geschichte

Die Band wurde im Winter 2007 von David Csicsely und Clayton Cushman gegründet. Der Name bezieht sich auf Sleipnir, das Pferd des Odin. Im Jahr 2008 folgte ein erstes Demo unter dem Namen Wisdom Calls for Sacrifice. Nach der Veröffentlichung folgte das erste Konzert der Band zur Wintersonnenwende. Seitdem wird zu diesem Termin jährlich ein Konzert abgehalten. Danach begann die Band mit den Arbeiten zum Debütalbum, das 2009 unter dem Namen Algiz + Berkanan bei No Colours Records erschien. Ein weiteres Album folgte im Jahr 2010 unter dem Namen Lore.[1] Danach erschienen über Eyes Like Snow die Alben Essence of Nine (2011) und Saga. Daraufhin erfolgte ein Wechsel zu Napalm Records, worüber 2014 V. erschien.[2]

Um 2016 wechselte die Band von Napalm Records zu Eisenwald Tonschmiede, die bisherigen Live-Musiker Justin Siegler (Gitarre) und Dave Borrusch (Bass) wurden feste Mitglieder der Band.[3] 2017 erschien das nächste Studioalbum Skadi, gefolgt 2021 von Eventide, das von Greg Chandler gemastert wurde. Kurz nach der Veröffentlichung verließ Gitarrist Siegler die Band und wurde 2023 durch den bisherigen Live-Gitarristen Jeremy Winters ersetzt.[4] In dieser Besetzung wurde das Album Nature’s Cadence aufgenommen, das im September 2024 bei Eisenwald erschien.

Stil

Nadine Fiebig schrieb in Blast! Das Nuclear Blast-Magazin über V., dass es hierauf „progressive Arrangements, rustikales Doom-Riffing und ätherische, angeschwärzte Melodien“ gibt.[5] Melanie Aschenbrenner vom Metal Hammer gab in ihrer Rezension zu Saga an, dass die Band sich vor allem am Anfang stark an Agalloch orientiert hat. Mit der Zeit sei die Band jedoch „sukzessive leiser, filigraner und akustischer, aber auch ein ganzes Stück abweisender geworden“. Die Musik sei nun kein reiner Doom Metal, sondern werde durch Stoner Rock, Folk Metal und Progressive Metal angereichert.[6]

Diskografie

  • 2008: Wisdom Calls for Sacrifice (Demo, CD, Eigenvertrieb)
  • 2009: Algiz + Berkanan (Album, CD, No Colours Records; LP, Eyes Like Snow)
  • 2009: Winter Solstice II (EP, CD, Eigenvertrieb)
  • 2010: Lore (Album, CD, No Colours Records; LP, Eyes Like Snow; MC, Ale Wülf Tapes)
  • 2011: Essence of Nine (Album, CD/LP, Eyes Like Snow)
  • 2011: Apostle of Solitude / Rituals of the Oak / The Flight of Sleipnir mit Apostle of Solitude und Rituals of the Oak (Split-Album, CD. Eyes Like Snow)
  • 2012: Ascension (Kompilation, CD, Eyes Like Snow)
  • 2013: Saga (Album, CD/2xLP, Eyes Like Snow)
  • 2014: V. (Album, CD/2xLP, Napalm Records)
  • 2017: Skadi (Album, CD/CD+LP/LP, Eisenwald Tonschmiede)
  • 2021: Eventide (Album, CD/CD+LP/LP, Eisenwald Tonschmiede)
  • 2024: Nature’s Cadence (Album, CD/CD+LP/LP, Eisenwald Tonschmiede)

Beiträge auf Kompilationen (Auswahl)

  • 2009: Algiz auf Iut De Asken Compilation 2009 (CD, Iut De Asken)

Einzelnachweise

  1. The Flight Of Sleipnir - Biography. metalstorm.net, abgerufen am 14. Dezember 2014.
  2. Flight Of Sleipnir, The. Discogs, abgerufen am 14. Dezember 2014.
  3. Stephan Rajchl: Interview mit Clayton Cushman von The Flight Of Sleipnir. In: metal1.info. 22. April 2017, abgerufen am 11. Dezember 2025.
  4. Alexandra Michels: THE FLIGHT OF SLEIPNIR - Jeremy Winters als offizieller Gitarrist bestätigt. In: Rock Hard. 27. März 2023, abgerufen am 11. Dezember 2025.
  5. Nadine Fiebig: Aversions Crown. Tyrant. In: Blast! Das Nuclear Blast-Magazin. Winter 2014/2015, S. 44.
  6. Melanie Aschenbrenner: The Flight of Sleipnir. Saga. In: Metal Hammer. März 2013, S. 96.