The Crest (Album)

The Crest
Studioalbum von Axel Rudi Pell

Veröffent-
lichung

23. April 2010

Aufnahme

2009 – 2010

Label(s) Steamhammer

Format(e)

CD, Download, LP

Genre(s)

Hard Rock, Heavy Metal, Power Metal

Titel (Anzahl)

10

Länge

57:05

Besetzung

  • E-Bass: Volker Krawczak
  • Gitarre: Axel Rudi Pell

Produktion

Studio(s)

Chronologie
Tales of the Crown
(2008)
The Crest Circle of the Oath
(2012)

The Crest (englisch für „Das Wappen“) ist das 13. Studioalbum des deutschen Hard-Rock- und Heavy-Metal-Gitarristen Axel Rudi Pell, das im April 2010 erschien.

Entstehung und Veröffentlichung

Die Erstveröffentlichung von The Crest erfolgte am 23. April 2010 bei Steamhammer. Das Album erschien in seiner Originalausführung als CD und Download mit zehn Titeln (Katalognummer: 308222). Am 9. Juli desselben Jahres erschien erstmals eine LP-Ausführung (Katalognummer: 308221); am 19. November folgte eine Deluxeversion mit dem Bonustitel Dreaming Dead sowie dem Livealbum Live at Rock of Ages Festival July 31st 2009 (Katalognummer: 308722).[1]

The Crest wurde zwischen November 2009 und Januar 2010 in den W.A.T. Studios in Bochum und "Box" in Connecticut aufgenommen, abgemischt und produziert.[2] Getextet, komponiert und produziert wurden alle Lieder von Pell selbst. Während er für den Schreibprozess alleine verantwortlich zeichnete,[1] wurde er bei der Produktion von Charlie Bauerfeind unterstützt.[3] Bauerfeind mischte darüber hinaus alle Titel, während Ulf Horbelt das Mastering übernahm.[4]

Das Albumcover wurde von Martin McKenna gestaltet.[2]

Titelliste

  1. Prelude of Doom (Instrumental) – 1:32
  2. Too Late – 5:58
  3. Devil Zone – 6:08
  4. Prisoner of Love – 5:56
  5. Dreaming Dead – 7:39
  6. Glory Night – 5:45
  7. Dark Waves of the Sea (Oceans of Time Part II: The Dark Side) – 8:00
  8. Burning Rain – 5:44
  9. Noblesse Oblige (Opus #5 Adagio contabile) (Instrumental) – 4:08
  10. The End of Our Time – 6:15

Rezeption

The Crest erhielt überwiegend positive Kritiken. Jenny Rönnebeck von der deutschen Zeitschrift Rock Hard schrieb: „Doch, ihr dürft es ruhig glauben: Auch Axel Rudi Pell schafft es, bei seinen Platten zu variieren. Zumindest ist das Quäntchen Genialität, was manchen kritischen Langzeit-Fans beim letzten Output fehlte, bei The Crest wieder da. Ob der starke Achtziger-Touch dafür verantwortlich ist? Oder die tolle Produktion, die der Gitarrist selbst übernahm? Fakt ist, dass Too Late, Devil Zone, Prisoner of Love, Dreaming Dead und der zweite Teil des Titels Oceans of Time, Dark Waves of the Sea, auf den iPod jedes Melodic-Fans und in die Setlist aller Pell-Konzerte gehören. Zumindest Letzteres wird schwer werden, wenn man sich die nicht enden wollende Auswahl an Hits des Bochumers ansieht. Mit diesem Schicksal wird Axel Rudi Pell aber sicher gut leben können. Und Pell-Fans sowieso.“ Gerber vergab 8 von zehn Punkten.[5]

Matthias Mineur von der deutschen Zeitschrift Metal Hammer schrieb; „Man könnte das fehlende Überraschungsmoment bemängeln, wüsste man nicht genau, dass gerade diese Tatsache vom Pell-Klientel so geschätzt wird: Wer auf The Crest wartet, hat bereits Scheiben wie Nasty Raputation (1991) oder Oceans of Time (1998) in seiner Sammlung und möchte nun die gleiche Qualität in aktuellem Gewand präsentiert bekommen. Genau das liefert The Crest fast eine Stunde lang.“[6]

Chartplatzierungen

ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Deutschland (GfK)[7]22 (4 Wo.)4
 Österreich (Ö3)[1]68 (1 Wo.)1
 Schweiz (IFPI)[8]38 (1 Wo.)1

Einzelnachweise

  1. a b c Axel Rudi Pell – The Crest. In: austriancharts.at. Hung Medien, abgerufen am 2. Januar 2026.
  2. a b Axel Rudi Pell – The Crest – Encyclopaedia Metallum: The Metal Archives. Archiviert vom Original am 15. Januar 2025; abgerufen am 27. Dezember 2025.
  3. The Crest | Axel Rudi Pell. In: axel-rudi-pell.de. Axel Rudi Pell, abgerufen am 27. Dezember 2025.
  4. Axel Rudi Pell – The Crest bei Discogs, abgerufen am 2. Januar 2026.
  5. Jenny Rönnebeck: The Crest. In: rockhard.de. Rock Hard, 2010, abgerufen am 27. Dezember 2025.
  6. Kritik zu Axel Rudi Pell The Crest Review. In: metal-hammer.de. Metal Hammer, 16. Mai 2010, abgerufen am 27. Dezember 2025.
  7. Axel Rudi Pell – The Crest. In: offiziellecharts.de. GfK Entertainment, abgerufen am 2. Januar 2026.
  8. Axel Rudi Pell – The Crest. In: hitparade.ch. Hung Medien, abgerufen am 2. Januar 2026.