Thérèse Augustine Marguerite Appia
Thérèse-Augustine-Marguerite Appia, geb. Rey (* 3. September 1859 in Lausanne; † 8. Dezember 1952 in Genf) war eine Schweizer Bildhauerin, Malerin und Zeichnerin.[1]
Leben und Werk
Thérèse Rey war die Tochter von William Rey aus Genf. Sie erhielt ihre künstlerische Ausbildung zunächst an der städtischen Zeichenschule in Genf. Von 1879 bis 1880 war sie Schülerin des französischen Bildhauers Antonin Mercié in Paris. Anschliessend setzte sie ihre Ausbildung bis 1886 im Atelier von Auguste Rodin fort. Nach mehreren Jahren in Italien – darunter ihre Heirat in Rom und ein sechsjähriger Aufenthalt in Turin – kehrte sie vor dem Ersten Weltkrieg nach Genf zurück. Dort nahm sie Unterricht an der École des Beaux-Arts sowie im Atelier des Malers Jean Vibert. Ihr künstlerisches Œuvre umfasst insbesondere Bildnisplaketten und Büsten, daneben auch gemalte Porträts. In den 1930er Jahren schuf sie eine Reihe von Zeichnungen zur Passion Christi, zur Marienlegende sowie zu Heiligenlegenden.[2]
Literatur
- Paul Édouard-Joseph: Dictionnaire des artistes contemporains. Band I. Paris 1930.
- Werner Plüss, Hans Christoph Tavel: Künstlerlexikon der Schweiz. Band I. Bern 1958.
- Emmanuel Bénézit: Dictionnaire critique et documentaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs. Band I. Paris 1976.
- Hermann Voigt: Schweizer Künstlerinnen. Zürich 1953.
- Die Gemälde des Kunstmuseums Bern. Kunstmuseum Bern, Bern 1983, Nr. 1431.
- Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 1: A – Bedeschini. Paris, 2006.
Weblinks
- Thérèse Appia née Rey. Bibliothèque de Genève
- Allgemeines Künstlerlexikon Online / Artists of the World Online. Herausgegeben von De Gruyter, Verlag De Gruyter, 2009.
Einzelnachweise
- ↑ Thérèse Appia née Rey. Bibliothèque de Genève Iconographie, abgerufen am 20. Dezember 2025 (französisch).
- ↑ Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 1: A – Bedeschini. Paris 2006.