Teufel im Blut
| Film | |
| Titel | Teufel im Blut |
|---|---|
| Originaltitel | Devil in the Flesh |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1998 |
| Länge | 88 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Steve Cohen |
| Drehbuch |
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| Produktion |
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| Schnitt | Michael Thibault |
| → Besetzung und Synchronisation | |
Teufel im Blut (Originaltitel: Devil in the Flesh) ist ein Thriller aus dem Jahr 1998 mit Rose McGowan. Der Film erhielt im Jahr 2000 eine Fortsetzung, bei der Jodi Lyn O’Keefe McGowans Rolle übernahm. In Deutschland wurde die Fortsetzung nicht veröffentlicht (Originaltitel: Devil in the Flesh 2).
Handlung
Die minderjährige Debbie Strand wird zur Pflege bei ihrer Großmutter Fiona in Los Angeles untergebracht, nachdem ihre Mutter und deren Freund durch ein ungeklärtes Feuer in ihrem eigenen Haus ums Leben gekommen sind. Ihre Großmutter, eine erzkonservative religiöse Fundamentalistin, versucht, Debbie durch eine „Straftherapie“ zu erziehen. Als Debbie an ihrem ersten Tag auf der neuen High School ihren Englischlehrer Peter Rinaldi kennenlernt, verliebt sie sich in ihn und versucht sofort, ihn für sich zu gewinnen. Peter ist jedoch mit Marilyn verlobt und weist Debbies Versuche mehrmals zurück. Sehr schnell merkt Peter jedoch, dass sein Leben aus den Fugen gerät und die Menschen um ihn herum auf grausame Art und Weise ums Leben kommen. Debbie dringt in Marilyns Zuhause ein, um sie auszulöschen, und schlägt sie nach einer kurzen Verfolgungsjagd bewusstlos.[1]
Hintergrund
Der Film beschreibt das Krankheitsbild der Erotomanie, der unwiderstehlichen Liebe zu einer unerreichbaren Person. Es betrifft vor allem junge Frauen, die einen Mann mit hohem sozialen Status haben wie Lehrer, Rechtsanwalt oder Künstler. Im Film leidet Debbie unter einem Mangel an Zuneigung nach dem Tod ihrer Eltern und findet ihr Idol in ihrem Lehrer.
Besetzung und Synchronisation
| Rolle | Darsteller | Deutscher Synchronsprecher |
|---|---|---|
| Debbie Strand | Rose McGowan | Carola Ewert |
| Peter Rinaldi | Alex McArthur | Bernd Vollbrecht |
| Janie Magray | J. C. Brandy | |
| Det. Joe Rosales | Phil Morris | |
| Det. Phil Archer | Robert Silver | |
| Marilyn | Sherrie Rose | Maud Ackermann |
| Anna Nakashi | Julia Nickson-Soul | |
| Meegan Wright | Krissy Carlson | Melanie Hinze |
| Fiona Long | Peg Shirley | Hannelore Minkus |
| Greg Straffer | Ryan Bittle | |
| Joyce Saunders | Wendy Robie | |
| Todd Sauser | Philip Boyd | Dennis Schmidt-Foß[2] |
| Mr. Monsour | Richard Barnes | |
| Sekretärin | Aloma Wright |
Kritik
„Rose McGowan, attraktiver Co-Star von Horrorhits wie „Scream“ und „Phantoms“, steht im Mittelpunkt eines im typischen US-Vorstadtambiente angesiedelten Psychothrillers der Marke „gestörte Lolita auf dem Mordzug“. Regisseur Steve Cohen, bislang verläßlicher Lieferant mittelprächtiger B-Actionware, serviert seinen bis dato besten Film, auch wenn Klischees Schlange stehen und die Auf-/Endlösung niemanden überraschen dürfte. Tip für anspruchslose Teenager und McGowan-Fans (falls es die hier schon geben sollte).“
Weblinks
- Teufel im Blut bei IMDb
Einzelnachweise
- ↑ Gerald Wurm: Scream & Die (1998). In: Schnittberichte.com. Abgerufen am 17. Dezember 2025.
- ↑ Teufel im Blut. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 2. Januar 2014.
- ↑ Dearly Devoted. In: Kino.de. Abgerufen am 12. Juli 2021.