Teresa Bazała

Teresa Zdzisława Bazała (* 1. Januar 1955 in Jugów) ist eine polnische Politikerin (ZChN, AWS, PiS). Sie war von 1991 bis 1993 Mitglied des Sejm in der I. Wahlperiode.

Leben und Beruf

Teresa Bazała, studierte sie an der Universität Breslau Geschichte und schloss das Studium 1977 ab. Nach dem Studienabschluss arbeitete sie als Geschichtslehrerin in Nowa Ruda.[1] Sie leitete die „Fundacji Odnowy Ziemi Noworudzkiej“ und ist Chefredakteurin der Zeitschrift „Ziemia Kłodzka – Od Kladského pomezí – Glatzer Bergland“. Zudem war sie Mitbegründerin und Präsidentin des örtlichen Klubs der katholischen Intelligenz in Nowa Ruda.[2]

Politik

Bazała wurde nach der politischen Wende in Polen bei den Selbstverwaltungswahlen 1990 in den Gemeinderat der Gmina wiejska Nowa Ruda und war bis 1994 dessen Vorsitzende. Anschließend wurde sie bei der ersten völlig freien Parlamentswahl 1991 auf der Liste Wyborcza Akcja Katolicka für die Zjednoczenie Chrześcijańsko-Narodowe (ZChN) in den Sejm gewählt.[3] Bei der Parlamentswahl 1993 trat die ZChN im Rahmen des Wahlbündnisses Katolicki Komitet Wyborczy „Ojczyzna” an, das mit 6,4 % der gültigen Stimmen jedoch an der für Wahlbündnisse geltenden Sperrklausel von 8 % scheiterte.[4] Somit schied sie aus dem Parlament aus. Bei den Selbstverwaltungswahlen 1998 wurde sie auf der Liste des Wahlbündnisses Akcja Wyborcza Solidarność, an dem sich die ZChN beteiligt hatte, in den Kreistag des Powiat Kłodzki gewählt. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 verfehlte sie auf der Liste des Wahlkomitees „Prawica Razem“ die Wiederwahl.[5] Später trat sie der Prawo i Sprawiedliwość (PiS) bei, für die sie bei den Selbstverwaltungswahlen 2006 ebenfalls erfolglos für den Kreistag kandidierte.[6] Bei den Selbstverwaltungswahlen 2010 kandidierte sie auf der Liste des Wahlkomitees „Inicjatywa Lokalna“ für den Gemeinderat der Gmina wiejska Nowa Ruda, wurde aber wiederum nicht gewählt.[7] Bei den Selbstverwaltungswahlen 2014 gelang ihr dann auf der Liste des Wahlkomitees „Przełom 2014“ der Einzug in den Gemeinderat,[8] dessen stellvertretende Vorsitzende sie wurde. Aber bereits 2018 verpasste sie auf der Liste des Wahlkomitees „Sprawdzeni w Działwaniu“ die Wiederwahl in den Gemeinderat.[9] Bei den Selbstverwaltungswahlen 2024 kandidierte sie für die PiS zum Kreistag des Powiat Kłodzki, wurde aber erneut nicht gewählt.[10]

Ehrungen

  • Biogram auf orka.sejm.gov.pl (polnisch)

Einzelnachweise

  1. „Rada Fundacji“ auf fomt.pl, abgerufen am 18. November 2025.
  2. „Klub Inteligencji Katolickiej“ auf www.um.nowaruda.pl, abgerufen am 18. November 2025.
  3. Ergebnis in Monitor Polski 1991, Nr. 41, S. 451.
  4. Ergebnis in Monitor Polski 1993, Nr. 50, S. 610.
  5. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. November 2025.
  6. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. November 2025.
  7. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. November 2025.
  8. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. November 2025.
  9. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. November 2025.
  10. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. November 2025.
  11. Verleihnachricht in Monitor Polski 2002, Nr. 9, S. 675.
  12. Verleihnachricht in Monitor Polski 2011, Nr. 77, S. 6294.