Tennis-Club SCC
| Tennis-Club SCC e.V. | |
|---|---|
| Landesverband: | Tennis-Verband Berlin-Brandenburg |
| Gründung: | 1911 |
| Vereinsfarben: | Schwarz-weiß |
| Kontakt: | Tennis-Club SCC e.V.
Waldschulallee 45 14055 Berlin |
| Webseite: | https://tcsccberlin.de |
| Vorstand: | Johannes Kahl, Jens Thron, Karlheinz Knauthe |
| Anzahl Plätze: | Insgesamt 17 Tennisplätze, 14 Freiluft Sandplätze, 3 Teppich Hallenplätze, 4 Tragluft Hallenplätze (Winter) |
| Mitglieder: | 1500 |
| Vereinserfolge: | 2005: Deutscher Meister Herren 30
2019: Deutscher Meister Herren 40 2022: Deutscher Meister Herren 50 2026: Damen und Herren Teilnehmer an der 1. Tennis-Bundesliga |
Der Tennis-Club SCC e.V. ist ein deutscher Tennisverein im Bezirk Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf, dessen Anlage sich seit 1929 in Berlin-Eichkamp befindet.
Den 1600 Mitgliedern (Stand 1. Januar 2025) stehen insgesamt 14 Sand-Freiluftplätze, drei Teppichhallen-Tennisplätze (im Winter zusätzlich weitere vier Traglufthallenplätze) sowie ein Beachtennisplatz zur Verfügung. Den Mittelpunkt des Clubs bildet der etwa 400 Zuschauer fassende Center Court und das 1972 errichtete und 2024 sanierte Clubhaus und ein in 2023 entstandenes Funktionsgebäude mit Athletik- und Fitnessbereich sowie neuen Duschen und Umkleideräumen.[1]
Geschichte
Der Tennis-Club SCC entstand als Abteilung des Sport-Club Charlottenburg e.V. nach der Vereinigung des SC Westen 05 mit dem Charlottenburger SC 02 bereits im Jahre 1911. 1912 wurde die Abteilung Mitglied des Berliner Tennis-Verbandes und des Deutschen Tennis Bundes (DTB) und nahm ab 1913 an den Verbandsspielen teil.[2] 1929 zog die Tennisabteilung von der Wexstraße an den bis heute gebliebenen Standort in der Waldschulallee 45, 14055 Berlin-Charlottenburg.[3] Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der SCC zunächst aufgelöst und 1946 als kommunale Sportgruppe Eichkamp wieder zugelassen. Am 10. Oktober 1949 bekam der Verein schließlich wieder seinen alten und heutigen Namen zurück.[4]
Der Bundespräsident Theodor Heuss verlieh dem SCC in Würdigung seiner hervorragenden Leistungen in mehr als 60 Jahren 1963 das Silberne Lorbeerblatt, überreicht vom Präsidenten des Deutschen Sportbundes Willi Daume.[5] Am 24. April 1968 wurde der Tennis-Club SCC als eingetragener Verein eigenständig und verwaltet sich seitdem vollständig selbst.[6]
In den vergangenen zehn Jahren wurde der Verein fünfmal erfolgreichster Verein in der Region Berlin-Brandenburg und 2006 mit dem Stern des Sports ausgezeichnet.[7]
Tennis und Erfolge
In der jüngeren Vereinsgeschichte war der Tennis-Club SCC e.V. insbesondere mit seinen Seniorenteams erfolgreich. So wurden die Herren 30 unter anderem mit dem Tennis-Weltranglistenspieler Magnus Larsson (ehemalige ATP-Position 10) im Jahr 2005 Deutscher Meister.
Im Jahr 2019 gelang diese Deutsche Meisterschaft auch den Herren 40 mit den ehemaligen Weltranglistenspielern Nicolas Kiefer (ehemalige ATP-Position 4), Björn Phau, Thomas Enqvist (ehemalige ATP-Position 4), Arnaud Clément (ehemalige ATP-Position 10) und Magnus Larsson.[8] Im Jahr 2022 wurde der SCC mit Francisco Clavet, Magnus Larsson und Marc-Kevin Goellner erneut Deutscher Meister der Herren 50.
1. Bundesliga
Die 1. Damen stiegen 2019 in die 2. Bundesliga auf. Dort erreichten sie die Plätze 5 (2021), 3 (2022), 2 (2023) und 2 (2024), ehe sie im Jahr 2025 ohne Niederlage in die 1. Bundesliga aufstiegen. Die 1. Herren stiegen 2023 in die 2. Bundesliga Nord auf, sicherten sich 2024 den Klassenerhalt und stiegen 2025 in die 1. Bundesliga auf. Daran waren die seit langem im Verein spielenden Janina Braun, Helena Buchwald und Julia Zhu bei den Damen und Diego Dedura Palomero, Benito Sanchez Martinez und Markus Malaszszak bei den Herren beteiligt.
Deutsche Meister bei den Jugendlichen
Im Jahr 2018 wurde der aus der eigenen Jugend stammende Spieler Benito Jaron Sanchez Martinez Deutscher Meister bei den Jugendlichen U16.
2018 gewann der im SSC ausgebildete Diego Dedura Palomero die deutschen U10-Meisterschaften, 2021 wurde er im Einzel und Doppel U13-Meister. 2022 folgten die Meistertitel bei den U14- und 2023 auch bei den U16-Meisterschaften. 2021 spielte er erstmals auf der ITF Junior Tour, wo er noch bis Ende 2026 spielberechtigt ist. Dort nahm er einmal, im Jahr 2024, an einem Grand-Slam-Turnier teil, als er bei den Australian Open die zweite Runde im Einzel sowie das Viertelfinale im Doppel erreichte. In der Junioren-Rangliste erreichte er mit Platz 27 seine höchste Notierung.
Daria Strogalshchikova gewann 2024 den Deutschen Meistertitel der U12.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Vereinsdaten. In: tcsccberlin.de. Abgerufen am 29. Januar 2020.
- ↑ Geschichte des TC SCC – 1910 bis 1914. In: tcsccberlin.de. Abgerufen am 29. Januar 2020.
- ↑ Geschichte des TC SCC – 1935 bis 1941. In: tcsccberlin.de. Abgerufen am 29. Januar 2020.
- ↑ Geschichte des TC SCC – 1955 bis 1965. In: tcsccberlin.de. Abgerufen am 29. Januar 2020.
- ↑ Geschichte des TC SCC – 1961 bis 1965. Homepage des Vereins, abgerufen am 29. Januar 2020.
- ↑ Geschichte des TC SCC – 1966 bis 1972. In: tcsccberlin.de. Abgerufen am 29. Januar 2020.
- ↑ Der TC SCC erhält den Stern des Sports. In: tcsccberlin.de. Abgerufen am 29. Januar 2020.
- ↑ Bundesligen 2019 DVM Herren 40. In: liga.nu. DTB, abgerufen am 29. Januar 2020.