THÉVV 21
| T.H.É.V.V. 21 ČSD EMU 25.001 | |
|---|---|
| Nummerierung: | 21 ČSD EMU 25.001 |
| Anzahl: | 1 |
| Hersteller: | mech. Ganz & Co. Budapest elektrisch SSW Budapest |
| Baujahr(e): | 1908 |
| Ausmusterung: | 1969 |
| Achsformel: | Bo |
| Spurweite: | 1000 mm (Meterspur) |
| Länge über Kupplung: | 7.700 mm |
| Gesamtradstand: | 3.500 mm |
| Leermasse: | 10,9 t |
| Dienstmasse: | 12,5 t |
| Reibungsmasse: | 12,5 t |
| Radsatzfahrmasse: | 6,5 t |
| Höchstgeschwindigkeit: | 30 km/h |
| Stundenleistung: | 90 kW |
| Dauerleistung: | 80 kW |
| Treibraddurchmesser: | 846 mm |
| Stromsystem: | 1,5 kV Gleichspannung |
| Stromübertragung: | Oberleitung |
| Anzahl der Fahrmotoren: | 2 |
| Sitzplätze: | 20 |
| Klassen: | 2. |
| Besonderheiten: | pneumatische Traktionsbremse |
Das Fahrzeug mit der Nummer 21 war ein meterspuriger elektrischer Gütertriebwagen der Tátrafüredi Helyiérdekű Villamos Vasútak (T.H.É.V.V.), ab 1912: Tátrai helyiérdekű Villamos Vasútak (T.V.V.), slowakisch ab 1922: Tatranská elektrická vicinálna dráha (TEVD) für deren Streckennetz in der Hohen Tatra. Nach der Verstaatlichung der TEVD im 1948 kam der Wagen als EMU 25.001 noch zu den ČSD. 1965 wurde er ausgemustert.
Geschichte
Der Triebwagen wurde im Eröffnungsjahr 1908 aus einem Güterwagen umgebaut. Nachdem der Gesamtverkehr der Tatrabahn 1912 eröffnet und der durchgängige Betrieb von 550 V auf 1500 V Gleichspannung umgestellt war, wurde er auf die höherer Spannung umgebaut.
Gegenüber den im gleichen Jahr beschafften zweiachsigen Fahrzeugen der Reihe EMU 28.0 war dieses Fahrzeug von Anfang an als Dienstfahrzeug für den Posttransport eingesetzt. Nach der Erneuerung der Tatrabahn nach 1965 wurde das Fahrzeug ausgemustert und verschrottet.
Technische Merkmale
Der Wagen ist vom Grundsatz her eine Straßenbahnkonstruktion mit einer selbsttätigen Traktionsbremse. Es ist heute nicht mehr nachvollziehbar, ob es sich hier um eine Saugluft- oder eine Druckluftbremse handelte.
Es war ein zweiachsiges Fahrzeug. Die beiden Fahrmotoren konnten in Parallelschaltung mit sieben Fahrstufen und einer Sparstufe gesteuert werden.
Siehe auch
Literatur
- Jindřich Bek, Josef Janata, Jaroslav Veverka: Malý atlas lokomotiv 2. Elektrická a motorová trakce. Nadas-Verlag, Prag 1969