Szymon Giżyński
Szymon Stanisław Giżyński (* 8. März 1956 in Częstochowa) ist ein polnischer Politiker (PC, RdR, AWS, PiS). Er ist seit 2001 Abgeordneter des Sejm in der IV., V., VI., VII., VIII., IX. und X. Wahlperiode. Von 2018 bis 2021 war er Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung und anschließend bis 2023 im Ministerium für Kultur und nationales Erbe.
Leben und Beruf
Giżyński beendete das Studium der Polonistik. In den 1980er Jahren war er Handelsvertreter verschiedener Unternehmen. In den 90er Jahren war er Hauptteilhaber und Chefredakteur der Wochenzeitung "Gazeta Częstochowska". Nach der Übernahme des Woiwodenamts 1997 gab er seine Anteile sowie Posten in der "Gazeta Częstochowska" ab und trat sie an seine Frau Urszula ab. Von 2000 bis 2001 leitete er die schlesische Abteilung der Agencja Restrukturyzacji i Modernizacji Rolnictwa.
Politik
Bis in den Dezember 1981 war Giżyński Mitglied der katholischen, regierungsnahen katholischen Vereinigung "Pax". Nach 1990 gehörte er der katholisch-konservativen Porozumienie Centrum (PC), der Ruch dla Rzeczypospolitej (RdR) und der Akcja Wyborcza Solidarność (AWS) an, bis er im Jahr 2001 der Prawo i Sprawiedliwość (PiS) beitrat.
Von 1997 bis 1998 war er der letzte Woiwode der Woiwodschaft Częstochowa. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2006 kandidierte er für das Amt des Stadtpräsidenten von Częstochowa und erreichte mit 12,56 % den vierten Platz.[1]
Bei den Parlamentswahlen 2001[2] und 2005[3] errang er über die Liste der PiS jeweils ein Abgeordnetenmandat für den Wahlkreis 28 Częstochowa (im Jahr 2005 mit 15.840 Stimmen). Bei den Parlamentswahlen 2007 wurde er mit 28.531 Stimmen zum dritten Mal für die PiS in den Sejm gewählt.[4] Er ist Mitglied der Sejm Kommission für Landwirtschaft. Auch 2011[5] und 2015[6] wurde er jeweils wiedergewählt. Im Juli 2018 wurde er zum Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung ernannt.[7] Nachdem er bei der Parlamentswahl 2019 erneut in den Sejm gewählt worden war,[8] verblieb er im Staatssekretärsamt. Im Dezember 2021 wechselte er in gleicher Funktion in das Ministerium für Kultur und nationales Erbe.[9] Bei der Parlamentswahl 2023 wurde er zwar wiederum in den Sejm gewählt,[10] musste aber wegen des Regierungswechsels sein Amt als Staatssekretär aufgeben.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. Oktober 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. Oktober 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. Oktober 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. Oktober 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. Oktober 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. Oktober 2025.
- ↑ „Częstochowski poseł PiS Szymon Giżyński sekretarzem stanu w resorcie rolnictwa. Akt powołania odebrał od ministra Ardanowskiego“ auf dziennikzachodni.pl, abgerufen am 15. Oktober 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. Oktober 2025.
- ↑ „MKiDN: Szymon Giżyński wiceministrem kultury i dziedzictwa narodowego“ auf dzieje.pl, abgerufen am 15. Oktober 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. Oktober 2025.