Systemaufstellung

Systemaufstellung (auch Systemische Aufstellung) bezeichnet ein Verfahren der Systemischen Therapie, in dem aus einer vorhandenen Gruppe Personen oder alternativ Figuren[1] stellvertretend für Mitglieder oder Entitäten (Teile, Aspekte) eines (üblicherweise sozialen) Systems gewählt und in einem realen Raum sodann repräsentativ zueinander in Beziehung (auf-)gestellt werden.

Je nach System wird unterschieden:

Bei Systemaufstellungen handelt es sich nicht um Rollenspiele. Primär geht es bei Systemaufstellungen um die Abbildung bzw. das Erkennen von (eventuell dysfunktionalen) Beziehungsstrukturen.[2]

Einzelnachweise

  1. Thomas M. Gehring, Daniel Marti: Evaluation of Family Structures with Figure Placement Techniques. In: Psychological Reports. Band 87, Nr. 2, Oktober 2000, ISSN 0033-2941, S. 664–666, doi:10.2466/pr0.2000.87.2.664 (sagepub.com [abgerufen am 4. Oktober 2025]).
  2. Falko von Ameln, Josef Kramer: Organisationen in Bewegung bringen. Handlungsorientierte Methoden für die Personal-, Team- und Organisationsentwicklung. Berlin und Heidelberg 2016, S. 273.