Systemaufstellung
Systemaufstellung (auch Systemische Aufstellung) bezeichnet ein Verfahren der Systemischen Therapie, in dem aus einer vorhandenen Gruppe Personen oder alternativ Figuren[1] stellvertretend für Mitglieder oder Entitäten (Teile, Aspekte) eines (üblicherweise sozialen) Systems gewählt und in einem realen Raum sodann repräsentativ zueinander in Beziehung (auf-)gestellt werden.
Je nach System wird unterschieden:
- Familiensystem: Familienaufstellung (auch Familienstellen)
- Organisationssystem: Organisationsaufstellung
- abstrahiertes System: (Systemische) Strukturaufstellung.
Bei Systemaufstellungen handelt es sich nicht um Rollenspiele. Primär geht es bei Systemaufstellungen um die Abbildung bzw. das Erkennen von (eventuell dysfunktionalen) Beziehungsstrukturen.[2]
Weblinks
- Deutsche Gesellschaft für Systemaufstellungen: Studien, Ansätze, Ergebnisse zur Aufstellungsarbeit
- Universität Bremen, Georg Müller-Christ: Systemaufstellungen als innovatives didaktisches Format zur Vermittlung von Orientierungswissen und Systemkompetenz für Studierende und Entscheidungsträger/innen
- Tavares/Mendelsohn/Grossman/Williams/Shapiro/Trope/Schiller, 2015: A Map for Social Navigation in the Human Brain
Einzelnachweise
- ↑ Thomas M. Gehring, Daniel Marti: Evaluation of Family Structures with Figure Placement Techniques. In: Psychological Reports. Band 87, Nr. 2, Oktober 2000, ISSN 0033-2941, S. 664–666, doi:10.2466/pr0.2000.87.2.664 (sagepub.com [abgerufen am 4. Oktober 2025]).
- ↑ Falko von Ameln, Josef Kramer: Organisationen in Bewegung bringen. Handlungsorientierte Methoden für die Personal-, Team- und Organisationsentwicklung. Berlin und Heidelberg 2016, S. 273.