Suzanne Farrell: Elusive Muse
| Film | |
| Titel | Suzanne Farrell: Elusive Muse |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1996 |
| Länge | 90 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Anne Belle, Deborah Dickson |
| Produktion | Anne Bell, Catherine Tambini |
| Kamera | Don Lenzer |
| Schnitt | Deborah Dickson |
Suzanne Farrell: Elusive Muse ist ein Dokumentarfilm von Anne Belle und Deborah Dickson aus dem Jahr 1996. Belle und Dickson wurden für den Film 1997 für den Oscar für den besten Dokumentarfilm nominiert.
Inhalt
Der Film beschreibt das künstlerische Verhältnis von George Balanchine und der Ballerina Suzanne Farrell. Belle und Dickson folgen zunächst Farrells ersten Schritten als Teenager-Ballerina, bis sie 1961 in Balanchines New York City Ballet eintritt. Von hier wird dargestellt wie sie ihn zu Ballett-Inszenierungen inspirierte, bis das Verhältnis mit dem Eheschluss mit dem Tänzer Paul Mejia 1969 zerrüttet wird und Suzanne Farrell im folgenden Jahr das New York City Ballett verlässt. Fünf Jahre später kehrte sie dann zurück und Tänzer dann während der letzten Jahre Balanchines in New York, bevor sie sich 1989 vom Tanzen zurückzog.
Produktion
Die Dokumentation ist der Dritte Teil einer Trilogie von Anne Belle und Deborah Dickson. Zuvor hatten sie 1982 Reflections of a Dancer: Alexandra Danilova und 1989 Dancing for Mr. B: Six Balanchine Ballerinas veröffentlicht.[1]
Rezeption
Für die New York Times meinte Jennifer Dunning, dass bereits Schnappschüsse von Suzanne Ferrells Jugendjahren und frühen Aufnahmen von ihr als Tänzerin den Film zu einem Muss zu Sehen für alle mache, die am Tanzen und künstlerischen Prozessen interessiert seien. Elusive Muse sei einerseits das Porträt zweier komplizierter Künstler, andererseits aber auch die warme und witzige Darstellung einer Frau, die zur typischen kühlen, einsamen und jungfräulichen Ballerina wurde, deren Leben mit Balanchine zu beginnen und zu enden scheine. Es würden auch interessante Einblicke in seine Arbeitsweise gewährt. Nach der Darstellung des Verlassens von Balanchines Ballett lasse die Spannung des Films stark nach. Es würden zu viele geschmacklose Fernsehaufnahmen gezeigt und zu lange Wiederholungen. Nach ihrer Rückkehr biete er für Dunnings Geschmack zu viel von Balanchines inkonsequenter Tzigane-Inszenierung und zu wenig von seiner letzten Inszenierung Mozartiana.[2]
Für Godfrey Cheshire in Variety stand eine reale hochkomplizierte Liebesgeschichte mit Wiederhall im Mittelpunkt des Films. Das Langzeit-Pas-de-deux zwischen dem legendären Choreographen und einer seiner größten Tänzerinnen sollte ein weiteres Publikum a sprechen, als das offensichtliche Kernpublikums eines Tanzfilms.[1]
Auszeichnung
- 1997: Oscarnominierung als Bester Dokumentarfilm[3]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Godfrey Cheshire: Suzanne Farrell: Elusive Muse, Variety vom 14. Oktober 1996
- ↑ Jennifer Dunning: Two Lives Entwined, Onstage and Off, The New York Times vom 7. Oktober 1996
- ↑ The 69th Academy Awards | 1997, www.oscars.org