Susanne Marten-Finnis

Susanne Marten-Finnis (* 1957) ist eine deutsche Linguistin.[1]

Leben

Sie studierte Slawistik, theoretische und angewandte Sprach- und Übersetzungswissenschaft und Journalistik in Leipzig und Tübingen. Nach der Promotion 1993 zum Dr. phil. in Tübingen war sie von 1995 bis 2005 Dozentin an der Queen’s University Belfast und war seit 2005 Professorin für Angewandte Sprachwissenschaft an der University of Portsmouth.[2] Sie ist Gastwissenschaftlerin am Oxford Centre for Hebrew and Jewish Studies.[3]

Ihre Forschungsschwerpunkte sind jüdische Presse vor dem Zweiten Weltkrieg, hier vor allem in den Provinzmetropolen Wilna und Czernowitz, sowie die kulturelle Produktion der Russischen Emigration nach 1917.

Schriften (Auswahl)

  • Pressesprache zwischen Stalinismus und Demokratie. Parteijournalismus im „Neuen Deutschland“ 1946–1993. Tübingen 1994, ISBN 3-484-34038-X.[4]
  • mit Heather Valencia: Sprachinseln. Jiddische Publizistik in London, Wilna und Berlin 1880–1930. Köln 1999, ISBN 3-412-02998-X.
  • Vilna as a centre of the modern Jewish press, 1840–1928. Aspirations, challenges, and progress. Berlin 2004, ISBN 3-03-910080-7.
  • Der Feuervogel als Kunstzeitschrift. žar ptica. Russische Bildwelten in Berlin 1921–1926. Wien 2012, ISBN 3-205-78766-8.

Einzelnachweise

  1. https://ingeveb.org/people/susanne-marten-finnis
  2. https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/AuthorProfile/index/id/2025/name/Susanne+Marten-Finnis
  3. https://www.ochjs.ac.uk/people/visiting-academics/
  4. Rezension