Sulzbach (Gemeinde Altenmarkt)

Sulzbach (Streusiedlung)
Ortschaft
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Baden (BN), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Baden
Pol. Gemeinde Altenmarkt an der Triesting  (KG Altenmarkt)
Koordinaten 47° 59′ 57″ N, 16° 0′ 56″ Of1
Höhe 390 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 76 (1. Jän. 2025)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03358
Zählsprengel/ -bezirk Altenmarkt a.d.Triesting (30602 000)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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76

BW

Sulzbach ist eine Ortschaft in der Marktgemeinde Altenmarkt an der Triesting im Bezirk Baden in Niederösterreich mit 76 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025)[1].

Geografie

Die Streusiedlung befindet sich abseits des rechten Ufers der Triesting in einer Talung hinter einer sanften Kuppe. Zur Ortschaft zählen auch der Föhrenhof und die Rotte Taßhof, beide am linken Ufer der Triesting. Am 1. April 2020 umfasste die gesamte Ortschaft 35 Adressen.[2] Sulzbach ist ein Teil der Katastralgemeinde Altenmarkt.

Geschichte

Schweickhardt beschrieb die Einwohner als gut bestiftete Waldbauern, die auch Acker- und Obstbau betrieben. Von den acht Häusern waren sieben nach Altenmarkt eingepfarrt und eines nach Hafnerberg. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Amt mit acht Häusern genannt, das nach Altenmarkt eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Mariazell besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Purkersdorf ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Mariazell und Fahrafeld.[3]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Sulzbach ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler und einige Landwirte ansässig.[4]

Literatur

  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 6. Band: Schöngraben bis St. Valentin. Schmidl, Wien 1833, S. 199 (SulzbachInternet Archive).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 89, Sektion Gutenstein, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (online).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 65.

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
  2. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  3. Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 310 (Sulzbach in der Google-Buchsuche).
  4. Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 468