Suche mich nicht
| Serie | |
| Titel | Suche mich nicht |
|---|---|
| Originaltitel | Run Away |
| Produktionsland | Vereinigtes Königreich |
| Originalsprache | Englisch |
| Genre | Thriller |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 41–50 Minuten |
| Episoden | 8 (Liste) |
| Regie | Nimer Rashed, Isher Sahota |
| Drehbuch | Daniel Brocklehurst, Charlotte Coben, Tom Farelly |
| Produktion | Will McDonagh |
| Musik | Luke Richards, David Buckley |
| Kamera | Richard Stoddard, Alistair Upcraft |
| Premiere | 1. Jan. 2026 auf Netflix |
| Deutschsprachige Premiere | 1. Jan. 2026 auf Netflix |
| → Besetzung und Synchronisation | |
Suche mich nicht (Originaltitel: Run Away) ist eine britische Thriller-Miniserie, die auf dem gleichnamigen Buch von Harlan Coben beruht und ab dem 1. Januar 2026 beim Streaminganbieter Netflix abrufbar ist.
Handlung
Simon Greene sucht seine Tochter Paige. Nach ihrem Eintritt in die Universität veränderte sie sich, kam mit dem Drogendealer Aaron zusammen, wurde selbst abhängig und möchte keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie. Als der Vater sie in einem Park Gitarre spielen sieht, läuft sie verschreckt vor ihm weg. Ihr Freund Aaron hindert Simon an einer Verfolgung, woraufhin der Vater den jungen Mann zusammenschlägt. Diese Tat wurde von einer Passantin gefilmt und auf die sozialen Medien hochgeladen. Kurz darauf wird Aaron in seiner Wohnung tot aufgefunden und Simon gilt als Verdächtiger. Nun weiß niemand mehr, wo Paige ist.
Simon Greene probiert mit seiner Frau Ingrid, am Tatort nach ihr zu suchen, dabei wird Ingrid angeschossen und kommt schwer verletzt ins Krankenhaus, wo sie im Koma liegt. Simon lernt bei seinen verzweifelten Versuchen, Paige zu finden, die Privatdetektivin Elena Ravenscroft kennen und beide erkennen, dass es Zusammenhänge gibt zwischen einem jungen vermissten Mann, den Ravenscroft sucht, und Paige. Parallel dazu ereignen sich schreckliche Morde, ausgeübt durch ein junges skrupelloses Paar, Deedee und Ash.
Es stellt sich heraus, dass die Ermordeten alle adoptiert wurden und im Internet ihre DNA gesucht haben. Paige hatte vor ihrem Verschwinden auch Interesse für ihre genetische Abstammung gezeigt. Nun entsteht der Verdacht, dass sie nicht Simons biologische Tochter ist, sondern vielleicht die eines Kollegen seiner Frau. Auch dieser Spur geht Simon nach. Durch Paiges Professor erfährt er, dass seine Tochter wahrscheinlich einer Vergewaltigung zum Opfer gefallen war und sich deshalb so veränderte.
Parallel zu Simon sucht auch Elena nach Dingen, die Paige, die Morde und einen verschwundenen jungen Mann verbinden. Als sie der verbrecherischen Sekte The Shining Truth auf die Schliche zu kommen scheint, wird sie von dem mordenden Paar angelockt und erschossen.
Am Ende der Serie stellt sich heraus, dass der Führer von The Shining Truth alle Morde beauftragte. Bei den Menschen auf seiner Mordliste, die Deedee und Ash umbringen, handelt es sich um seine Söhne, die durch die DNA Website ihre Herkunft finden und seinen Status als Sektenführer anzweifeln könnten. Nachdem die Polizei die Sektenmitglieder festgenommen hat, sitzt Paige auf einmal am Krankenbett ihrer Mutter. Sie spricht sich mit dem erleichterten Simon aus. Während man sie suchte, war sie in einem Drogenentzug, in derselben Klinik, die ihre Mutter als junge Frau aufsuchte. Simon erfährt noch anderes über seine Frau, was die Taten erklärt. Ingrid wacht nun aus dem Koma auf und gesteht ihrem Mann, dass sie die Mörderin von Aaron ist. Simon und sie versprechen sich, nun immer ehrlich zueinander zu sein, jedoch hält sie mit einer Information, die Paige auch hat, zurück.
Produktion
Das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Roman von Harlan Coben aus dem Jahr 2019 und wurde von Daniel Bocklehurst geschrieben, der bereits mehrfach Cobens Bücher für Filme umarbeitete.[1] Die Serie wurde in Großbritannien gedreht.[2]
Besetzung und Synchronisation
Die deutschsprachige Synchronisation entstand nach den Dialogbüchern von Benjamin Peter und Paul Werner und unter der Dialogregie von Sabine Falkenberg durch die EVA Studios in Berlin.[3]
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher |
|---|---|---|
| Simon Greene | James Nesbitt | Michael Lott |
| Elena Ravenscroft | Ruth Jones | Frauke Poolman |
| Ingrid Greene | Minnie Driver | Christin Marquitan |
| DS Isaac Fagbenle | Alfred Enoch | Florian Clyde |
| Paige Greene | Ellie de Lange | Lynne Glaner |
| DS Ruby Todd | Amy Gledhill | Jessica Rust |
| Cornelius | Lucian Msamati | Tilo Schmitz |
| Jessica Kinberg | Tracy-Ann Oberman | Claudia Kleiber |
| Lou | Annette Badland | Isabella Grothe |
Episodenliste
Die acht Episoden wurden alle am 1. Januar 2026 bei Netflix veröffentlicht.
| Nr. | Deutscher Titel | Originaltitel | Regie | Drehbuch |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Man glaubt, was man sieht | Seeing Is Believing | Nimer Rashed | Danny Brocklehurst |
| 2 | Tattoos, auf die man wartet | Tattoos While U Wait | Nimer Rashed | Tom Farelly |
| 3 | Das Fass ist voll | Breaking Poing | Isher Sohota | Charlotte Coben |
| 4 | Andere Zeiten | A Different Time | Isher Sahota | Charlotte Coben |
| 5 | Ewig währe die leuchtende Wahrheit | Forever Be the Shining Truth | Isher Sahota | Charlotte Coben |
| 6 | Der Mann, den ich kannte | The Man I Knew | Isher Sahota | Tom Farelly |
| 7 | Sliding Doors | Sliding Doors | Nimer Rashed | Danny Brocklehurst |
| 8 | Es bleibt unter uns | It Stays with Us | Nimer Rashed | Danny Brocklehurst |
Rezeption
Run Away wird von Patrick Reinbott auf moviepolit.de als „die mit Abstand am besten bewertete Harlan Coben-Serie bei Netflix“ charakterisiert, da sie sofort die Chart-Spitze der Netflix-Serien erklimmen konnte.[4] Diese Einschätzung bestätigt Nele Zuber auf hna.de: „Die Miniserie trifft einen Nerv beim Publikum und erobert die Netflix-Topliste im Sturm“[5], obwohl sie darauf hinweist, dass Suche mich nicht längst nicht von allen so sehr geschätzt wird.
Lucy Mangan lobte auf The Guardian besonders die darstellerischen Leistungen von James Nesbitt, Ruth Jones und Tracy-Ann Oberman.[6]
Mit „very bingeable“ (sehr sehenswert) beurteilte Vicky Jessop auf standard.co.uk die Serie, obwohl sie auch auf Handlungslücken hinwies.[7] Ihren Unterhaltungswert bestätigte Aramide Tinubu auf variety.com: "Full of shocking twists and turns and gruesome violence, which are par for the course with all of Coben’s works, the show is an entertaining maze from its opening scene until the close."[2] (Voller schockierender Wendungen und grausamer Gewalt, wie sie für alle Werke von Coben typisch sind, ist die Serie von der ersten bis zur letzten Szene ein unterhaltsames Labyrinth.)
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Lucy Mangan: Run Away review – James Nesbitt and Minnie Driver give us comfort TV at its finest. In: The Guardian. 1. Januar 2026, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 8. Januar 2026]).
- ↑ a b Aramide Tinubu: Netflix’s ‘Run Away’ Is a Mind-Bending Harlan Coben Mystery Thriller: TV Review. In: Variety. 26. Dezember 2025, abgerufen am 8. Januar 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Suche mich nicht. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 8. Januar 2026.
- ↑ Viel besser als Suche mich nicht: Das ist die mit Abstand am besten bewertete Harlan Coben-Serie bei Netflix. 6. Januar 2026, abgerufen am 8. Januar 2026.
- ↑ Dieser packende Thriller erobert gerade die Netflix-Charts – überholt sogar „Stranger Things“. 6. Januar 2026, abgerufen am 8. Januar 2026.
- ↑ Lucy Mangan: Run Away review – James Nesbitt and Minnie Driver give us comfort TV at its finest. In: The Guardian. 1. Januar 2026, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 8. Januar 2026]).
- ↑ Vicky Jessop: Run Away on Netflix review: plot holes you could twist an ankle in. 1. Januar 2026, abgerufen am 8. Januar 2026 (englisch).