Studnica (Wieprza)
| Studnica Stüdnitz | ||
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Die Studnica bei dem Dorf Kawczyn (Kaffziger Mühle) | ||
| Daten | ||
| Lage | Woiwodschaft Pommern, Polen | |
| Flusssystem | Wieprza | |
| Quelle | Stüdnitzsee (Jezioro Studzieniczno Małe) südlich von Miastko 53° 58′ 1″ N, 17° 0′ 24″ O | |
| Quellhöhe | 165 m | |
| Mündung | nordwestlich des Dorfes Broczyna, Gemeinde Trzebielino, in die WieprzaKoordinaten: 54° 10′ 36″ N, 16° 54′ 26″ O 54° 10′ 36″ N, 16° 54′ 26″ O
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| Länge | ca. 38 km | |
| Einzugsgebiet | ca. 315 km² | |
Die Studnica (deutsch Stüdnitz, ehemals auch Stiednitz) ist ein etwa 38 Kilometer langer linker Nebenfluss der Wieprza in Hinterpommern.
Verlauf
Das gesamte Flussbett der Studnica vom Quellgebiet bis hin zur Einmündung in die Wieprza, die ihrerseits in die Ostsee abfließt, befindet sich in Hinterpommern. Das Einzugsgebiet der Studnica ist etwa 315 km² groß.
Der Fluss entspringt im Stüdnitzsee (Jezioro Studzieniczno Małe) bei dem Dorf Hammer,[1] etwa drei Kilometer südlich von Rummelsburg (Miastko). Sie fließt zunächst nordwärts durch Rummelsburg und zerspaltet durch ihr tiefes Tal diesen Ort in mehrere Teile; der Marktplatz von Rummelsburg liegt 87,9 Fuß über dem Meeresspiegel und etwa dreißig Fuß über der Stüdnitz.[2] Hinter Rummelsburg wendet sie sich bis zu den Dörfern Groß Kaffzig und Klein Kaffzig leicht nordwestwärts, macht dann einen Bogen und fließt weiter nordwärts, erreicht das Dorf Ciecholub (Techlipp), etwa sechs Kilometer nordwestlich des Dorfs Broczyna (Brotzen) an der Wipper, Gemeinde Trzebielino (Treblin), und mündet auf dieser Höhe in die Wieprza.
Nach Aufnahme einiger Seitenbäche führt die Studnica etwa zwei Kilometer nördlich von Miastko bereits soviel Wasser, dass sie flößbar wird und von dort aus auf ihr und der Wipper Holz bis nach Rügenwalde an der Ostsee transportiert werden konnte.[1]
Literatur
- Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustands des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern. Teil II, Band 1, Stettin 1784, S. XXXVIII–XXXIX.
Einzelnachweise
- ↑ a b Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustands des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern. Teil II, Band 1, Stettin 1784, S. XXXVIII–XXXIX.
- ↑ Heinrich Berghaus: Geschichte der barometrischen Höhenbestimmung von Berlin und Dresden. Berlin 1836, S. 59.