Stubaitalstraße

Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/AT-B
Landesstraße B183 in Österreich
Basisdaten
Straßenbeginn: Schönberg im Stubaital
(47° 10′ 49″ N, 11° 24′ 59″ O)
Straßenende: Neustift im Stubaital
(47° 6′ 37″ N, 11° 18′ 28″ O)
Gesamtlänge: 13,030 km

Bundesland:

Tirol

Seltene Beschilderung mit dem überholten Straßenschild "Bundesstraße ohne Vorrang" in Fulpmes
Straßenverlauf
Bezirk Innsbruck-Land
(0,0)  Brennerstraße
(0,4)  Ortsanfang Schönberg im Stubaital
(1,6)  Schönberg / Stubaital   (Richtung Innsbruck)
(1,9)  Brenner Autobahn
(2,9)  Ortsende Schönberg im Stubaital
(2,0)  Schönberg / Stubaital   (Richtung Brenner)
(3,5)  Mieders
(5,6)  Telfeser Straße
(7,0)  Fulpmes
(8,4)  Medraz
(9,2)  Industriegebiet Medraz
(9,5)  Ortsanfang Kampl
(10,7)  Ortsende Kampl
(10,7)  Ortsanfang Neder
(11,1)  Ruetz
(11,2)  Ortsende Neder
(12,3)  Ortsanfang Neustift
Vorlage:AB/Wartung/Leer (13,030)  weiter als Ranalter Straße

Die Stubaitalstraße (B 183) ist eine 13,0 km lange Landesstraße in Tirol, die das Stubaital erschließt.

Verlauf

Die Stubaitalstraße zweigt im Wipptal unterhalb von Schönberg von der Brennerstraße (B 182) ab, durchquert Schönberg, wo Anschluss an die Brenner Autobahn besteht und verläuft in südwestlicher Richtung auf der rechten Talseite des Stubaitals, wobei die Ortskerne von Mieders und Fulpmes umfahren werden. In Neder überquert die Straße die Ruetz und führt auf der linken Talseite bis ins Zentrum von Neustift. Von dort setzt sie sich als Ranalter Straße (L 232) bis Ranalt fort und führt weiter bis zur Mutterbergalm und der Talstation der Stubaier Gletscherbahn.

Geschichte

Die touristische Erschließung des Stubaitals begann Mitte Juni 1891, als eine im Sommer regelmäßig verkehrende Postomnibusverbindung von Innsbruck bis Neustift eingerichtet wurde.[1]

Die Stubaierstraße bis Fulpmes sollte ab 1899 im Rahmen eines Straßenbauprogramms als Konkurrenzstraße ausgebaut werden. In der österreichischen Rechtssprache bezeichnet Konkurrenz die gemeinsame Finanzierung eines Projektes durch verschiedene Institutionen, von denen jede einen gesetzlich festgelegten Prozentsatz der Instandhaltungskosten übernimmt. In diesem Fall übernahm

der geplanten Baukosten in Höhe von 145.200 Gulden.[2]

Diese Straßenbaupläne wurden jedoch nicht verwirklicht, stattdessen wurde die Stubaitalbahn erbaut.

Die Stubaital Straße bis Neustift gehört seit dem 1. Jänner 1949 zum Netz der Bundesstraßen in Österreich.[3]

Am 15. Mai 2002 wurde der Name vom Tiroler Landtag in Stubaitalstraße geändert.[4]

Commons: Stubaitalstraße – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Postomnibus-Fahrt nach Stubai. In: Innsbrucker Nachrichten, 26. Mai 1891, S. 3–4 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/ibn
  2. Gesetz vom 22. August 1897, betreffend die Herstellung von Concurrenzstraßen in Tirol. LGBl. Nr. 31/1897.
  3. Bundesstraßengesetz vom 18. Februar 1948, Verzeichnis B.
  4. Beschluss des Tiroler Landtages vom 15. Mai 2002, veröffentlicht im Landesgesetzblatt Nr. 68/2002 (Memento des Originals vom 13. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/wwwstatic.tirol.gv.at (PDF; 66 kB)