Strechenbach
| Strechenbach Birn | ||
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Wiederzusammenfluss des Strechenbach | ||
| Daten | ||
| Lage | Bezirk Liezen, Steiermark | |
| Flusssystem | Donau | |
| Abfluss über | Palten → Enns → Donau → Schwarzes Meer | |
| Quelle | an der Ostflanke des Sommerecks (2095 m), Rottenmanner Tauern 47° 25′ 23″ N, 14° 20′ 11″ O | |
| Quellhöhe | 1888 m ü. A. | |
| Mündung | nördlich von StrechauKoordinaten: 47° 31′ 44″ N, 14° 19′ 51″ O 47° 31′ 44″ N, 14° 19′ 51″ O | |
| Mündungshöhe | 670 m ü. A. | |
| Höhenunterschied | 1218 m | |
| Sohlgefälle | 90 ‰ | |
| Länge | 13,5 km | |
| Einzugsgebiet | 56,11 km²[1] | |
| Linke Nebenflüsse | Wirtskarbach, Rohrachbach | |
| Rechte Nebenflüsse | Perwurzbach | |
| Kleinstädte | Rottenmann | |
| Einwohner im Einzugsgebiet | 223 | |
| Schiffbarkeit | nein | |
Der Strechenbach ist einer der größeren Nebenflüsse der Palten. Der Fluss entspringt östlich der Ortschaft Strechen in den Rottenmanner Tauern.
Verlauf
Der Gebirgsfluss durchfließt das Tal der Strechen zuerst in nordwestliche Richtung, bis er bei der Einmündung des Rohrachbaches die Richtung gen Norden wechselt. Danach durchfließt er die Rottenmanner Klamm sowie den gleichnamigen Ort. Nördlich von Strechau erreicht der Strechenbach den Talausgang ins Paltental. Inmitten von Strechau zweigt ein Teil des Flusses nach links ab und mündet kurz vor dem Einfluss in die Palten wieder in den Strechenbach. Dieser Mündungsbereich wird im Volksmund auch Birn genannt.
Wissenswertes
Der Mündungsbereich diente in Anfang der 1950er-Jahre als Testgelände der Bundesversuchsanstalt für Wasserbau, um die Frachtschifffahrt im Hößgang (Gemeindegebiet Neustadtl an der Donau) zu simulieren. Das dafür verwendete Modellschiff mit Namen Strechau ist im technischen Museum Wien ausgestellt.[2] Die Bezeichnung Birn rührt wohl von der Form der Uferverbauung von oben gesehen.
Einzelnachweise
- ↑ Flächenverzeichnis der österreichischen Flussgebiete. Ennsgebiet. In: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Beiträge zur Hydrographie Österreichs. Heft Nr. 61. Wien 2011, S. 23 (bmlrt.gv.at [PDF; 3,7 MB]).
- ↑ Online-Sammlung Technisches Museum Wien. Abgerufen am 15. Januar 2026.