Stiftung der Deutschen Wirtschaft

Stiftung der Deutschen Wirtschaft
Rechtsform Gemeinnützige GmbH
Gründung 1994
Sitz Berlin
Zweck Förderung von Schülern, Auszubildenden, Studierenden, Promovierenden und jungen Berufstätigen
Geschäftsführung Alexandra Gerstner (Vorsitzende der Geschäftsführung), Lars Krösche (kaufmännischer Geschäftsführer)
Beschäftigte 91 Mitarbeitende (47 in Vollzeit, 44 in Teilzeit)[1]
Website www.sdw.org

Die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) gGmbH mit Sitz in Berlin wurde 1994 gegründet und fördert als eine der größten Bildungsinstitutionen des Landes bundesweit rund 4.400 junge Menschen. Unter dem Motto „Wir stiften Chancen!“ engagiert sie sich mit Bildungsangeboten für Schüler, Auszubildende, Studierende, Promovierende und junge Berufstätige. Ihr Ziel ist es, junge Menschen an den entscheidenden Stellen der Bildungskette zu fördern und ihnen bestmögliche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Bildungs- und Berufsweg – unabhängig von ihrer sozialen Herkunft – zu ermöglichen.

Organisationsstruktur

Die Stiftung der Deutschen Wirtschaft ist seit 2003 als Holding strukturiert. Der Verein Stiftung der Deutschen Wirtschaft e. V. wurde 2012 in die Stiftung der Deutschen Wirtschaft sdw (gGmbH) umgewandelt. Die einzige Gesellschafterin der sdw gGmbH ist die unabhängige Stiftung (bR). Vorstandsvorsitzender der sdw bR ist Sven Murmann, stellvertretende Vorstandsvorsitzende sind Oliver Barta und Christina Ramb. Innerhalb dieser Struktur der sdw bR gibt es zwei nichtrechtsfähige Stiftungen: die Stiftung Studienförderwerk Klaus Murmann und die Förderstiftung Hannelore Murmann.[2]

Die Hauptförderer der sdw sind vor allem andere Stiftungen, Unternehmen, Arbeitgeberverbände und Bundesministerien (Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend).[3]

Förderprogramme

Im Studienförderwerk Klaus Murmann fördert die sdw leistungsstarke und gesellschaftlich engagierte Studierende und Promovierende aller Fachrichtungen und Hochschularten. Sie erhalten Stipendien aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und nehmen an einem Seminarprogramm teil, das in Kooperation mit Vertretern aus dem Netzwerk der sdw angeboten wird. Besondere Zusatzangebote richten sich an Lehramtsstudierende (Studienkolleg), Studierende der Kindheitspädagogik (NicK – Nachwuchsinitiative chancengerechte Kitas), MINT-Studierende in NRW (Hans Hermann Voss-Stipendium), medien- und wirtschaftsaffine Studierende (markt. medien. machen) sowie Gründungsinteressierte (Start-up-Werkstatt).

Neben den Stipendienprogrammen für Studierende und Promovierende setzt die sdw auch verschiedene Förderprogramme für Schüler um. Hier gibt es Angebote für Schüler der Sekundarstufe I am Übergang Schule/Ausbildung (Zeig, was du kannst!) sowie Initiativen zur Studien- und Berufsorientierung für Schüler der Sekundarstufe II (Studienkompass, Entrepreneurship Talent Academy, Lehramt Mintoring, Zukunft Lehramt).

Die Programme Hans Weisser Stipendium, TaLea – Tandem Leadership for Learning und TidA – das Stipendium für Talente in der Ausbildung richten sich an Young Professionals bzw. Auszubildende; das Informations- und Beratungsangebot Stipendienkompass bietet Orientierung in der deutschen Stipendienlandschaft, zeigt Stipendienmöglichkeiten auf und informiert über Auswahlkriterien und Bewerbungsverfahren.

Einzelnachweise

  1. Transparenz. Abgerufen am 1. Februar 2024 (deutsch).
  2. Organisation. Abgerufen am 1. Februar 2024 (deutsch).
  3. Hauptförderer der sdw. Abgerufen am 1. Februar 2024 (deutsch).