Sterilisierechtheit

Unter Sterilisierechtheit oder Sterilisierbeständigkeit versteht man die Widerstandsfähigkeit von Drucken gegenüber einem Sterilisiervorgang (Heißluft-, Wasserdampf- und Naßsterilisation unter erhöhtem Druck).[1]

Dazu wird ein bedruckter Probestreifen in Autoklaven unter definierten Bedingungen (unter in der Norm DIN 6524-5 festgelegten Bedingungen hinsichtlich Temperatur und Einwirkungsdauer[2]) direktem Wasserdampf ausgesetzt. Nach dem Test wird die Farbtonveränderung der Probe und bei der Naßsterilisation auch die Anfärbung des Wassers geprüft.[3][1]

Einzelnachweise

  1. a b Willy Herbst, Klaus Hunger: Industrielle Organische Pigmente. Wiley-VCH, 2009, ISBN 978-3-527-62496-6, S. 63 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. DIN 16524-5:2012-06 Prüfung von Drucken und Druckfarben der Drucktechnik - Widerstandsfähigkeit gegen verschiedene physikalische und chemische Einflüsse - Teil 5: Autoklaven-Sterilisierbeständigkeit
  3. Henkes Lack Union GmbH: Stichwort-Lexikon: Eintrag Sterilisierechtheit von Druckfarben, abgerufen am 29. Dezember 2025.