Steinkreuz und Grenzsteine
| Steinkreuz und Grenzsteine | ||
|---|---|---|
| Daten | ||
| Ort | Elmstein | |
| Baustil | Sandstein | |
| Baujahr | 1768 (Grenzsteine) 1910 (Steinkreuz) | |
| Koordinaten | 49° 23′ 16″ N, 7° 56′ 52,2″ O | |
Steinkreuz und Grenzsteine ist ein Ensemble im mittleren Pfälzerwald, das unter Denkmalschutz steht.
Lage
Das Ensemble befindet sich im Norden der Gemarkung der Ortsgemeinde Elmstein weitab von deren Siedlungsgebiet. Wenige Meter weiter westlich verlaufen die Kreisstraße 38 sowie die Gemarkungsgrenze zur Ortsgemeinde Waldleiningen, die zugleich die Grenze zwischen den Landkreisen Kaiserslautern und Bad Dürkheim bildet.[1] Etwas weiter nordöstlich steht das Forsthaus Schwarzsohl.
Beschreibung
Das Ensemble besteht aus einem Sandsteinkreuz, das mit der Jahreszahl 1910 bezeichnet ist, und mehreren Grenzsteinen, die sich der Straße folgend nach Nordosten ausbreiten; einer von ihnen ist mit der Jahreszahl 1768 gekennzeichnet.
Geschichte
Das Kreuz wurde 1910 vom Pfälzerwald-Verein an der einstigen Hochstraße als Ritterstein aufgestellt und ist unter der Nummer 132 verzeichnet. Es diente damals als Reminiszenz an den ebenfalls denkmalgeschützten Loogstein „Steinernes Kreuz“ in unmittelbarer Nähe auf der anderen Straßenseite. Dieser Stein ist ein Sandsteinfindling, der beim Bau von Wegen verschüttet worden war, später aber wiederentdeckt und neu aufgerichtet wurde.[2]
Literatur
- Georg Peter Karn, Ulrike Weber (Bearb.): Kreis Bad Dürkheim. Stadt Grünstadt, Verbandsgemeinden Freinsheim, Grünstadt-Land und Hettenleidelheim (= Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Band 13.2). Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2006, ISBN 3-88462-215-3.
- Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Bad Dürkheim (PDF; 5,1 MB). Mainz 2023.
Einzelnachweise
- ↑ Kulturdenkmal Elmstein Grenzstein. Abgerufen am 7. Oktober 2025.
- ↑ Walter Eitelmann: Rittersteine im Pfälzerwald. Neustadt an der Weinstraße 2005, ISBN 3-00-003544-3, S. 107 f.