Steinfeld (Oldenburg)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 52° 35′ N, 8° 13′ O | |
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Vechta | |
| Höhe: | 58 m ü. NHN | |
| Fläche: | 60,05 km² | |
| Einwohner: | 10.228 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 170 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 49439 | |
| Vorwahl: | 05492 | |
| Kfz-Kennzeichen: | VEC | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 4 60 008 | |
| Gemeindegliederung: | 10 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Am Rathausplatz 13 49439 Steinfeld | |
| Website: | www.steinfeld.de | |
| Bürgermeister: | Sebastian Gehrold (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Steinfeld im Landkreis Vechta | ||
Steinfeld (Oldenburg) ist eine Gemeinde im Landkreis Vechta in Niedersachsen und liegt im Oldenburger Münsterland.
Geographie
Gemeindegliederung
Steinfeld hat mehrere Ortsteile:
- Baring
- Brokamp-Wieferich
- Düpe
- Harpendorf
- Holthausen
- Lehmden
- Mühlen
- Ondrup
- Schemde
- Steinfeld-Süd
- Steinfeld-Mitte
- Haskamp
Nachbargemeinden
Zu den direkten Nachbargemeinden und -städten zählen im Uhrzeigersinn von Norden Lohne, Diepholz, Damme und Holdorf.
Lage
Steinfeld liegt im Oldenburger Münsterland zwischen Osnabrück und Bremen an den Ausläufern der Dammer Berge, die Steinfeld von Süden nach Norden durchziehen. Im Südosten geht der Höhenzug der Dammer Berge in die Dümmerniederung über. Im Nordosten Steinfelds liegt das Steinfelder Moor, ein großes zusammenhängendes Naturschutzgebiet, das im Norden bis nach Kroge-Ehrendorf reicht.
Oberflächengewässer, Moore und andere Feuchtgebiete
Das Gemeindegebiet von Steinfeld liegt nahe der europäischen Hauptwasserscheide und hydrologisch zwischen dem Flusssystem der Ems/Untereinheit Hase (Hase → Ems → Nordsee) und dem Flusssystem der Weser/Untereinheit Hunte (durch die Große Aue/Hunte → Weser → Nordsee).
Der überwiegende Teil entwässert über die Hase zur Ems, während südöstliche Randbereiche über die Hunte der Weser zufließen; die Ems–Weser-Wasserscheide verläuft etwa zwischen Steinfeld und dem Raum Damme/Dümmer. Die Gewässerstruktur ist von kleineren Bächen, Gräben und Teichen geprägt, darunter der Steinfelder Mühlenbach und der Haarer Bach als Zuflüsse der Hase.
Mit dem Steinfelder Moor befindet sich ein rund 288 Hektar großes Hochmoor im Gemeindegebiet, das als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist und Teil eines größeren Moorverbundes mit dem Diepholzer Moor von insgesamt etwa 1200 Hektar ist.
In Steinfeld bestehen ökologische und hydrologische Herausforderungen vor allem durch entwässerte Moorflächen, sinkende Grundwasserstände und veränderte Bachläufe wie den Steinfelder Mühlenbach. Diese Eingriffe führen zu CO₂-Emissionen, Artenverlust und erhöhter Hochwassergefahr. Hinzu kommen Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft und zunehmende Klimaextreme. Wichtige Maßnahmen sind die Wiedervernässung der Moore, Renaturierung von Gewässern und die Reduktion von Düngemittelbelastungen. Lokale Initiativen und Programme unterstützen bereits erste Renaturierungs- und Umweltbildungsprojekte.[2][3][4][5]
Untergrundverhältnisse
Die Gemeinde erstreckt an den Ausläufern der Dammer Berge. Die Dammer Berge sind Teil einer eiszeitlichen Endmoränenstaffel aus dem Drenthe-I-Stadium der Saale-Eiszeit (ca. 200.000 bis 230.000 Jahre vor heute). Diese Moräne ist eine sogenannte Stauchmoräne, das heißt, Eis hat Material zusammengeschoben, ohne dass es stark abgetragen wurde. Lehm, Sand, Kies und Geröll sind typische Bestandteile. Aufgrund der Endmoränenlage sind Böden oft sandig bis kiesig, oft nährstoffarm. Diese Böden sind wenig ideal für intensive Landwirtschaft ohne Zusatzmaßnahmen (z. B. Düngung).
Es gibt auch Tonvorkommen in der Region, insbesondere in und unter Teilen der Moränengebiete, oft eisenreich. Diese Töne wurden historisch z. B. für Ziegeleien verwendet.[6][7]
Die durchlässigen Schichten (Sand, Kies) der Moränen bilden gute Aquifer (Grundwasserleiter). Wasser versickert in diesen Bereichen und kann – je nach Tiefe und Deckmaterial – gut gespeichert werden. Moorflächen wirken als Wasserspeicher und beeinflussen lokal das Grundwasser und die Bodenwasserverhältnisse stark. Bei Abtorfung, Drainage oder Wasserentzug verändert sich die Landschaft deutlich.[8] Der oberflächennahe Acquifer wird auf etwa 22–26 m Tiefe geschätzt, kann aber stark schwanken.
Klima
In Steinfeld herrscht ein durch feuchte Nordwestwinde von der Nordsee beeinflusstes gemäßigtes Seeklima mit milden Wintern, warmen Sommern und ganzjährig gleichmäßig verteilten, mäßigen Niederschlägen. Die Sommer sind häufig trocken und sonnig, während im Winter gelegentlich Schnee fällt.
Im Jahre 2023 betrug die durchschnittliche Temperatur 11,2 °C. Sie ist tendenziell steigend. Sie betrug in den letzten zehn Jahren durchschnittlich 10,6 °C und in den letzten 100 Jahren waren es durchschnittlich 9,2 °C. Zwischen Mai und August kann mit durchschnittlich 20–25 Sommertagen (klimatologische Bezeichnung für Tage, an denen die Maximaltemperatur 25 °C übersteigt) gerechnet werden.
Es gibt je nach Messmethode und Definition durchschnittlich etwa 1627–2275 Sonnenstunden pro Jahr. Es fällt jährlich ca. 700 mm Niederschlag.
Geschichte
Steinfeld wurde 838 als Steinvelt erstmals erwähnt. Die Entwicklung zur selbständigen Gemeinde erfolgte 1187. Der Ort gehörte zu Osnabrück und Münster. Große Brände (1704, 1789) zerstörten Teile des Ortes. Seit 1803 (Reichsdeputationshauptschluss) gehörte Steinfeld zum Herzogtum bzw. ab 1815 zum Großherzogtum Oldenburg, ab 1918 Freistaat Oldenburg bzw. Land Oldenburg und ab 1946 Land Niedersachsen. Die neue kath. Pfarrkirche stammt von 1899. Der Bau der Eisenbahnstrecke fand um 1900 statt. Die Anzahl der Bewohner nahm zwischen 1982 und 2005 um rd. 45 % zu.[9]
Religion
Die Bevölkerung der Gemeinde ist überwiegend katholischen Glaubensbekenntnisses. In Steinfeld finden sich die katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist und die evangelisch-lutherische Auferstehungskirche. In der Ortschaft Mühlen erhebt sich die neuromanische katholische Kirche St. Bonaventura.
Eine alte Tradition in Steinfeld ist es, am Palmsonntag mit möglichst langen Palmstöcken in die Pfarrkirche einzuziehen. Der längste war – zu Palmsonntag 1935 – 13,75 Meter lang. Zwei Palmstöcke aus Steinfeld finden sich in der Sammlung des Museums am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt in Hamburg.[10]
Politik
Gemeinderat
Der Rat der Gemeinde Steinfeld besteht aus 22 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 9001 und 10.000 Einwohnern.[11] Die 22 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.
Stimmberechtigt im Gemeinderat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Sebastian Gehrold.
Die letzte Kommunalwahl am 12. September 2021 ergab das folgende Ergebnis:[12]
| Partei | Anteilige Stimmen | Anzahl Sitze | Veränderung Stimmen | Veränderung Sitze |
|---|---|---|---|---|
| CDU | 68,55 % | 15 | +0,52 % | 0 |
| UWG | 23,37 % | 5 | −0,68 % | 0 |
| SPD | 8,08 % | 2 | +0,16 % | +1 |
Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2021 lag bei 55,52 % Zum Vergleich – bei der vorherigen Kommunalwahl 2016 lag die Wahlbeteiligung bei 55,84 %.[13]
Bürgermeister
Sebastian Gehrold (CDU) wurde am 9. Oktober 2022 mit 80,74 % der Stimmen zum hauptamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Seinfeld gewählt.[14] Er war der einzige Bewerber und löste Manuela Honkomp ab, die die erste hauptamtliche Bürgermeisterin im Landkreis Vechta war.
Wappen und Flagge
| Blasonierung: „Geviert; 1 in Gold (Gelb) zwei rote Balken;2 in Schwarz der wachsende golden (gelb) nimbierte hl. Johannes der Täufer mit goldenem (gelben) Unter- und silbernem (weißem) Obergewand, der mit Rechten auf das silberne (weiße) Gotteslamm auf der Linken deutet; dem Nimbus hinterlegt ein waagerechtes silbernes (weißes) Schwert; 3 in Grün fünf dreieckige silberne (weiße) Steine; 4 in Blau ein goldenes (gelbes) Nagelspitzkreuz.“[15] | |
Wappenbegründung: Das Wappen wurde am 23. September 1931 vom Oldenburger Innenminister genehmigt. Die Figuren in Feld 1 und 4 stammen aus dem Oldenburger Landeswappen. Der hl. Johannes ist der Patron der Ortskirche; Lamm und Schwert sind seine Attribute als Hinweis auf seinen Märtyrertod. Die Steine auf Feld 3 stehen redend für den Ortsnamen.
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Städtepartnerschaften
Eine Städtepartnerschaft besteht seit 2004 mit der polnischen Stadt Jastrowie.[16]
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Im Jahre 2004 wurde die Aktion Pferdestraße Steinfeld initiiert: 75 bunt bemalte Pferdemodelle wiesen auf die Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Steinfeld hin. 14 Pferde gehörten 2006 zum Kulturprogramm der Fußballweltmeisterschaft in der Stadt Hannover. Zehn Modelle, die mit den Trikots der in Hannover spielenden Fußballnationalmannschaften bemalt waren, standen 2007 beim Dicken Stein in Steinfeld. Heute sind im gesamten Gemeindegebiet verstreut, teilweise aber auch in den Nachbargemeinden Steinfelds, einzelne Modelle der „Pferdestraße“ zu finden.
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2004: Eröffnung der „Steinfelder Pferdestraße“
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„Dicker Stein“
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2005: beim „Dicken Stein“ platzierte Original-Pferdemodelle
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2007: von der WM 2006 aus Hannover zurückgekehrte Pferdemodelle
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Ehrenmal Düpe-Harpendorf
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Ziegeleiteich
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Wasserscheide zwischen Weser und Ems. Hinweisschild am Rastplatz Kokenberg in Haskamp
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Blick vom Pickerweg in den Dammer Bergen in den hügeligen Süden Steinfelds
Museen
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Die ehemalige Seefahrtschule im Steinfelder Ortsteil Mühlen
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Eine von vielen Kutschen im Steinfelder Kutschenmuseum
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Die historische „Lohgerberei“, in der sich das Heimatarchiv befindet
Parks
Im Süden des Gemeindegebietes erstrecken sich die Dammer Berge. Diese von der Natur reich gesegnete Landschaft gehört zu den schönsten im Oldenburger Münsterland. In dem waldreichen Gebiet mit kilometerlangen Wanderwegen findet man Ruhe und Erholung. Weitere Freizeitmöglichkeiten bietet das Erholungszentrum Schemder Bergmark.
Bauwerke
- 134 Meter hoher Fernmeldeturm der Deutschen Telekom AG bei 52°33'30"N 8°12'38"E
- Militärischer Fernmeldeturm auf dem Signalberg bei 52°33'10"N 8°12'56"E
- Katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist, 1897–1899 (Architekt: Wilhelm Rincklake, Münster; Bauausführung: August Rincklake, Münster; Farbglasfenster-Zyklus aus der Glasmalereiwerkstatt Dr. Heinrich Oidtmann, Linnich).[17]
- Neuromanische katholische Kirche St. Bonaventura in Mühlen
- Evangelische Pfarrkirche Auferstehungskirche
- Wassermühle Pöhlking[18]
- Wassermühle Schemde[19]
- Wassermühle Meyer in Mühlen[20]
Regelmäßige Veranstaltungen
- Zu Silvester findet jedes Jahr der Silvesterlauf in Mühlen statt.
- Am ersten Wochenende im Juli findet das dreitägige Steinfelder Schützenfest statt, mit der Proklamation des neuen Königs. Etwa 1000 Schützen beteiligen sich an den Umzügen.
Tourismus-Routen
Durch das Gebiet von Steinfeld verlaufen die Ferienstraßen „Boxenstopp-Route“[21][22][23] und „Niedersächsische Mühlenstraße“.[24] Durch Steinfeld verläuft ebenfalls der Pickerweg, der zum Netz der Jakobswege gehört. Dadurch ist der Pickerweg Teil der ältesten europäischen Kulturstraße.[25][26][27]
Wirtschaft, Verkehr und Infrastruktur
Wirtschaft
Steinfeld liegt im südlichen Oldenburger Münsterland, welches sich in den 1990er Jahren zur Boomregion Niedersachsens entwickelt hat. Seit 1994 wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 62 %, die Dienstleistungswertschöpfung um 63 %. Der Industrieumsatz stieg seit 1997 um 48 % auf 6,5 Milliarden Euro, der Exportumsatz um 137 %.
Die Arbeitslosenquote im Oldenburger Münsterland von gut 3,5 % (Steinfeld ca. 4 %) gehört zu einer der niedrigsten, die Eigenheimquote von über 80 % zu einer der höchsten in Deutschland. Ebenfalls ist die Dichte der Einfamilienhäuser eine der höchsten in der ganzen Bundesrepublik.
Die Gesamtfläche aller Industrie- und Gewerbeflächen in Steinfeld umfasst ca. 100 Hektar. Die Gemeinde ist ländlich geprägt, wodurch der Agrarwirtschaft besondere Aufmerksamkeit zukommt. In Steinfeld sitzen diverse Schlachtereien. Die kunststoffverarbeitende Industrie ist im gesamten Gemeindegebiet durch mittelständische und internationale Firmen vertreten.
Steinfeld besaß von 2007 bis 2012 eine Brauerei, in der das Bier Lüken Topp gebraut wurde.
Medien
- Oldenburgische Volkszeitung
- Nordwest-Zeitung
- Zeitschrift des Sportvereins Falken-Echo
Verkehr
Steinfeld liegt in Nähe der Bundesautobahn A 1, Anschlussstelle Holdorf, und der Bundesstraße B 214. Des Weiteren verläuft die Bahnstrecke Delmenhorst–Hesepe durch Steinfeld. Die Züge der NordWestBahn fahren im Stundentakt als RB 58 von Osnabrück nach Bremen.
Steinfeld ist aufgrund der Verkehrslage und der guten Infrastruktur von einer hohen Nachfrage nach Gewerbe- und Industrieflächen geprägt. Die letzten Jahrzehnte waren von einer intensiven Arbeitsstättenentwicklung und -ansiedlung gekennzeichnet.
Bildung
In der Gemeinde gibt es
- Fünf Kindergärten: Kindergarten St. Nikolaus, Kindergarten St. Marien, Kindergarten St. Antonius, Kindergarten Andreaswerk, Kindergarten St. Lucia
- St.-Antoniusschule (Grundschule)
- St.-Johannes-Schule (Grundschule)
- Don-Bosco-Schule Steinfeld (Oberschule)
Vereine
- Drei Schützenvereine: Schützenverein Steinfeld von 1845, Schützenverein Mühlen von 1919 und der Schützenverein Harpendorf-Düpe von 1965. Der Schützenverein Steinfeld feiert sein jährlich stattfindendes Schützenfest am ersten Sonntag im Juli.
Persönlichkeiten
- Andreas Bergmann (* 18. Juni 1959 in Steinfeld), Fußballtrainer; u. a. FC St. Pauli, Hannover 96 und VfL Bochum
- Manfred Deters (* 24. Januar 1941 in Steinfeld), Fußballspieler, VfL Osnabrück
- Rainer-Maria Halbedel geb. Ruhnke (* 15. Dezember 1948 in Steinfeld) Koch in Bad Godesberg
- Josef von der Heide (* 19. Juli 1903 in Ondrup; † 26. April 1985 in Steinfeld), Politiker (Zentrum)
- Anna-Margaretha Horatschek (* 1952 in Steinfeld), Anglistin
- Clemens-August Krapp (* 23. Juli 1938 in Steinfeld), Politiker und Unternehmer im Eisenwarenfachhandel; Mitglied des Nieders. Landtages von 1974 bis 1994 (CDU); Landrat des Landkreises Vechta von 1972 bis 2001
- Otto Krapp (* 19. Mai 1903 in Steinfeld; † 9. Oktober 1996), Politiker, Rechtsanwalt und Notar, Generalstaatsanwalt, Mitglied des Nieders. Landtages der 1. und 2. Wahlperiode bis 8. Dezember 1953 (Zentrum), 7. Juni 1950 bis 12. Oktober 1950: Niedersächsischer Minister für Sonderaufgaben, 21. August 1950 bis 1. Dezember 1953: Niedersächsischer Justizminister
- Jürgen Krogmann (* 14. November 1963 in Steinfeld), Journalist, Politiker (SPD), Mitglied des Niedersächsischen Landtages der 16. Wahlperiode, Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg (Oldb) seit 2014
- Helga Lange (* 23. Dezember 1949 in Steinfeld), Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen)
- Carl Heinrich Nieberding (* 1. Oktober 1779 in Steinfeld; † 11. April 1851 in Lohne (Oldenburg)), Politiker und Historiker
- Mareike Nieberding (* 1987 in Steinfeld), Journalistin
- Werner Oenbrink (* 1960 in Steinfeld), Archäologe
- Engelbert Rehling (* 29. Juni 1906 in Düpe; † 25. November 1976 in Aachen), katholischer Ordensgeistlicher (OMI), der wegen seiner kritischen Haltung zum NS-Regime 1941 im KZ Dachau inhaftiert wurde
- Michael Ruhnke (* 19. Mai 1958 in Steinfeld), Autor und Journalist
- Alwin Schockemöhle (* 29. Mai 1937 in Meppen), ehemaliger Springreiter; Olympiasieger 1960 in Rom und Olympiasieger 1976 in Montreal
- Paul Schockemöhle (* 22. März 1945 in Steinfeld), ehemaliger Springreiter (dreimaliger Europameister) und Unternehmer.
- Werner Schockemöhle (* 2. November 1939; † 1. Februar 2000), Unternehmer, Pferdezüchter, Rechtsanwalt und Notar
- Theo Schönhöft (* 9. Mai 1932; † 26. Juli 1976), Fußballspieler
- Anton Themann (* 18. September 1886; † 4. April 1965 in Refrath), Politiker (CDU)
Einzelnachweise
- ↑ Tabelle EVAS 12411, Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022, Stand 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
- ↑ Zentrale Informationen zu den niedersächsischen Mooren. In: MoorIS-Niedersachsen.de / MoorIS. Ein Moorinformationssystem für Niedersachsen. Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie des Landes Niedersachsen + Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, abgerufen am 3. Dezember 2025.
- ↑ Projekte Übersicht | Projektatlas Niedersachsen. In: projektatlas.europa-fuer-niedersachsen.de. Abgerufen am 2. Dezember 2025.
- ↑ NABU Steinfeld. In: nabu-oldenburg.org. Abgerufen am 2. Dezember 2025 (deutsch).
- ↑ Umweltwoche in Steinfeld. In: steinfeld.de. Gemeinde Steinfeld, 10. April 2025, abgerufen am 2. Dezember 2025.
- ↑ https://www.naturpark-duemmer.de/juwelen-im-naturpark/hoehenzuege/dammer-berge
- ↑ Dammer Berge. Abgerufen am 17. September 2025.
- ↑ https://www.umwelt.niedersachsen.de/grundwasser/grundwasserbericht_niedersachsen/standardmodul/hydrogeologischer_ueberblick/hydrogeologische_raeume_niedersachsen
- ↑ Gemeinde Steinfeld (Oldb.): Geschichte.
- ↑ Michael Rottmann: Ungewöhnlicher Brauch: XXL-Palmstöcke. In: Kirche+Leben, 28. März 2021, S. 9.
- ↑ Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten ( vom 10. Juni 2020 im Internet Archive), abgerufen am 11. Januar 2017.
- ↑ Ergebnis Gemeinderatswahl 2021. Abgerufen am 25. Oktober 2022.
- ↑ Gemeinde Steinfeld – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2016. In: wahlen.kdo.de. KDO Service GmbH, Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) (Körperschaft des öffentlichen Rechts), 11. September 2016, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 13. Januar 2017; abgerufen am 20. August 2025.
- ↑ Ergebnis Bürgermeisterwahl 2022. Abgerufen am 25. Oktober 2022.
- ↑ Hauptsatzung der Gemeinde Steinfeld (Oldenburg)
- ↑ Gemeinde Steinfeld: Zahlen, Daten, Fakten. Abgerufen am 26. Juli 2021.
- ↑ St. Johannes der Täufer. Glasmalereien des Historismus. Steinfeld in Oldenburg. Festschrift Hundert Jahre Katholische Pfarrkirche Steinfeld 16. November 1899–16. November 1999, Hrsg.: Franz Ortmann, Druckhaus Friedr. Schmücker, Löningen 1999, ISBN 3-9806575-2-3.
- ↑ Arbeitsgruppe Mühlenstraße in der Mühlenvereinigung Niedersachsen – Bremen e. V.: Wassermühle Pöhlking, Steinfeld.
- ↑ Arbeitsgruppe Mühlenstraße in der Mühlenvereinigung Niedersachsen – Bremen e. V.: Wassermühle Schemde/Steinfeld.
- ↑ Arbeitsgruppe Mühlenstraße in der Mühlenvereinigung Niedersachsen – Bremen: Wassermühle Meyer in Mühlen/Steinfeld.
- ↑ ´Karte der Boxenstopp-Route. auf archive.org (2,2 MB PDF) ( vom 28. Oktober 2007 im Internet Archive), abgerufen am 18. Oktober 2013.
- ↑ Steinfelder Stationen der Boxenstopp-Route. In: boxenstopp-route.de. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 29. Oktober 2007; abgerufen am 20. August 2025.
- ↑ Boxenstopp-Route. (PDF) In: oldenburger-muensterland.de. Verbund Oldenburger Münsterland e. V., abgerufen am 20. August 2025 (Karte als PDF zum Herunterladen).
- ↑ Karte der Mühlen im Landkreis Vechta.
- ↑ Karte der Jakobswege. In: via-regia.org. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 13. August 2018; abgerufen am 20. August 2025 (Website teilweise mit der veralteten Adobe-Flash-Technik).
- ↑ Karte der Jakobswege. In: via-regia.org. Netz – Medien und Gesellschaft e. V., abgerufen am 20. August 2025.
- ↑ Jakobswege nach Santiago de Compostela. Karte der Jakobswege. In: coe.int. Europarat, abgerufen am 20. August 2025.
Weblinks
- Offizielle Website
- Website der Ortschaft Mühlen ( vom 23. Juni 2021 im Internet Archive) In: www.unser-muehlen.de