Steff la Cheffe
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Steff la Cheffe (* 4. April 1987 in Bern; bürgerlich Stefanie Peter[2][3]) ist eine Schweizer Rapperin und Beatboxerin.
Biografie
Steff la Cheffe wuchs gemeinsam mit zwei Brüdern bei ihrer alleinerziehenden Mutter im Berner Breitenrain-Quartier auf. Als Kind begann sie Gitarre zu spielen. Mit 13 Jahren schrieb sie ihre ersten eigenen Texte. Parallel dazu begann sie mit Beatboxing.[4] Im Alter von 16 Jahren, folgten erste Auftritte in Clubs, auch ausserhalb der Schweiz, unter anderem als Beatboxerin in Paris, Prag und Berlin.[5]
2009 begleitete Steff la Cheffe Andreas Vollenweider als Beatboxerin auf seinen Konzerten.[6] Gemeinsam mit Daniel Küffer wurden Lieder von Vollenweider in einer komplett überarbeiteten Version vorgetragen. Im selben Jahr wurde Steff la Cheffe am m4music als Newcomer of the Year ausgezeichnet.[7] Sie belegte zudem Platz eins in der Kategorie Urban. Überdies erreichte sie den Vizeweltmeistertitel in der Female-Kategorie an den Beatbox-Weltmeisterschaften in Berlin.[8]
Im Alter von 20 Jahren lernte sie den Zürcher Reggae-Sänger Dodo kennen, mit dem sie anschliessend an ihrem ersten Soloalbum arbeitete. Als Folge dieser Zusammenarbeit ist Steff la Cheffe dreimal auf Dodos Album Reggae Against the Machine vertreten.[9] Steff la Cheffes Debütalbum Bittersüessi Pille erschien am 9. Mai 2010 und erreichte in der Schweizer Hitparade Platz 7.[10]
Im Jahr 2020 nahm sie an der ersten Staffel Sing meinen Song – Das Schweizer Tauschkonzert teil. 2022 erreichte sie als Koi-Elfe den vierten Platz bei der 3. Staffel von The Masked Singer Switzerland.
Sie erhielt mehrere Preise, darunter den Prix Walo, den Swiss Music Awards,[11][12] für den sie auch mehrfach nominiert wurde, sowie den Ida-Somazzi-Preis.[13] 2013 wurde sie für den MTV Europe Music Awards in der Kategorie „Best Swiss Act“ nominiert 2015 wurde sie als rappender Roboter im Hörspiel Jimmy Flitz mit diversen anderen Schweizer Mundartsängern mit dem S’Goldig Chrönli ausgezeichnet.
Diskografie
- 2010: Bittersüessi Pille
- 2013: Vögu zum Geburtstag
- 2018: Härz Schritt Macherin
- 2020: PS:
- 2012: Zu allem bereit feat. Dodo - Samplerbeitrag Bock uf Rap 2 (BMMP)
Auszeichnungen und Preise
- 2010: Prix Walo, Kategorie „Newcomer“[12]
- 2011: Swiss Music Awards, Kategorie „Best Talent National“[11]
- 2013: Prix Walo, Kategorie „Hip Hop“[12]
- 2014: Ida-Somazzi-Preis[13]
- 2019: Swiss Music Awards, Kategorie „Best Female Solo Act“[14]
Weblinks
- Offizielle Website
- Rezension Bittersüessi Pille
- Videointerview mit Steff La Cheffe
- Dokumentarfilm über Steff La Cheffe
- Auszeichnungen für Musikverkäufe: CH
- Christof Gertsch: Hört auf diese Frau. Das Gesamtkunstwerk Steff la Cheffe ist zurück. In: Das Magazin vom 29. April 2018 (Archiv).
- Steff la Cheffe: «Ich ging, verdammt noch mal, Käse schneiden!». Interview aus Schweiz am Wochenende vom 28. April 2018.
- Nach zwei Jahren Pause: Steff la Cheffe ist zurück!. SRF 3 punkt CH Podcast vom 4. Juni 2025.
Einzelnachweise
- ↑ a b Steff la Cheffe in der offiziellen Schweizer Hitparade
- ↑ 4. April 1987 – Steff la Cheffe. In: Play SRF - Geboren am -. Abgerufen am 11. Dezember 2025.
- ↑ Datensatz zu Steff la Cheffe im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- ↑ François Schmid-Bechtel, Lydia Lippuner: Steff la Cheffe: «Ich ging, verdammt noch mal, Käse schneiden!» In: Aargauer Zeitung. 29. April 2018, abgerufen am 11. Dezember 2025.
- ↑ Dagmar Golle: Heimatsound-Musiker: Steff la Cheffe. Hrsg.: Bayerischer Rundfunk. 25. August 2015 (br.de [abgerufen am 11. Dezember 2025]).
- ↑ Andreas Vollenweider - Air Live - deep breath orchestra. In: Vollenweider.com. Abgerufen am 11. Dezember 2025.
- ↑ Steff La Cheffe: Die Chefin boxt sich nach oben. In: artistpool.ch. Abgerufen am 25. November 2025.
- ↑ German beatbox championship. In: Beatboxgermany.de. Abgerufen am 25. November 2025.
- ↑ Frauen der Künste: Steff la Cheffe, Musikerin. In: Stadtbibliothek Rapperswil-Jona. Abgerufen am 25. November 2025.
- ↑ Steff la Cheffe - Bittersüessi Pille. Abgerufen am 25. November 2025.
- ↑ a b Daniel Leutenegger: Swiss Music Awards – die Gewinner 2011. In: ch.cultura. Abgerufen am 25. November 2025.
- ↑ a b c Spartensieger-Prix Walo seit 1994. In: Prix Walo. Abgerufen am 29. Januar 2021.
- ↑ a b SDA: Somazzi-Preis geht an Rapperin Steff la Cheffe. In: Berner Zeitung. 16. Mai 2014, abgerufen am 6. Februar 2016.
- ↑ Shirley: Swiss Music Awards 2019 – The Showacts und Nominees. In: Loads of Music - Blog from Switzerland. 23. Januar 2019, abgerufen am 25. November 2025 (englisch).