Stefan Schmitz (Theologe)
Stefan Schmitz (* 1943 in Zeltingen an der Mosel; † 2013)[1] war ein deutscher katholischer Theologe.
Leben
Stefan Schmitz studierte katholische Theologie und Germanistik an der Universität Bonn. Von 1971 bis 1977 war er dort Wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Dogmatik und theologische Propädeutik. Mit einer Untersuchung über Sprache, Sozietät und Geschichte bei Franz Baader promovierte er an der Universität Bonn zum Dr. theol. Seit 1977 war er Theologischer Referent zur Fortbildung des Seelsorgepersonals am Erzbischöflichen Generalvikariat Köln. Später wurde er Theologischer Referent in der Schulabteilung des Erzbischöflichen Generalvikariats Köln. Er war seit 1973 verheiratet und hat vier Kinder.
Das Vorwort zu seinem Buch In Menschen der Bibel sich wiederfinden schrieb Eugen Drewermann. In Zusammenarbeit mit Schmitz verfasste Drewermann im Zuge der Auseinandersetzung um eine tiefenpsychologische Auslegung der Bibel 1988 sein Buch „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“. Antwort auf Rudolf Peschs und Gerhard Lohfinks „Tiefenpsychologie und keine Exegese“. Die Verbundenheit mit Drewermann drückt sich auch in seinem zusammen mit seiner Frau im Blick auf seinen nahenden Tod verfassten Tagebuch vom Zugehen auf das Ende aus.
Schriften (Auswahl)
- Was macht die Kirche in der Schule? Religionsunterricht und Schulpastoral 30 Jahre nach dem Würzburger Synodenbeschluss. Münster 2004. ISBN 3-8258-7608-X.
- Religion vermitteln. Theologische Orientierungen zur Qualitätssicherung des Religionsunterrichts. Münster 2004. ISBN 3-8258-6988-1
- Gott richtig denken lernen. Anselm von Canterbury, Kant und Hegel. Zur Begründung der Theologie als Wissenschaft. Lit, Münster 2012, ISBN 978-3-643-11901-8.
- mit Marlies Schmitz: Tagebuch vom Zugehen auf das Ende: Dokumente der Auferstehungshoffnung (= Christsein aktuell. Nr. 16). LIT, Berlin Münster 2022, ISBN 978-3-643-15073-8.
Fußnoten
- ↑ Marlies Schmitz, Stefan Schmitz: Tagebuch vom Zugehen auf das Ende: Dokumente der Auferstehungshoffnung (= Christsein aktuell. Nr. 16). LIT, Berlin Münster 2022, ISBN 978-3-643-15073-8, S. 5.