St. Simon und Judas (Weidenthal)
| St. Simon und Judas | ||
|---|---|---|
| Daten | ||
| Ort | Weidenthal | |
| Baustil | Neogotik | |
| Baujahr | 1874–1876 | |
| Koordinaten | 49° 25′ 12,1″ N, 7° 59′ 26,5″ O | |
Die römisch-katholische Kirche St. Simon und Judas ist ein Gotteshaus in der Pfarrei Weidenthal, die dem Bistum Speyer angehört. Sie steht unter Denkmalschutz und gilt als „ortsbildprägend“.
Lage
Die Kirche steht mit der Hausnummer 116 an der Westseite der Hauptstraße (Bundesstraße 39). Unmittelbar nördlich verläuft die Hirschgasse.
Architektur
Das Gotteshaus ist ein neugotischer Saalbau aus Sandsteinquadern. Zu seinem Ensemble gehört ein Fünfwundenkreuz, das mit der Jahreszahl 1742 bezeichnet ist.
Geschichte
Die Grundsteinlegung für das Bauwerk fand am 28. Juli 1874 statt. Gebaut wurde es von dem Architekten Max von Siebert unter Verwendung von Plänen der Architekten von Tanera und Geyer. Am 1. Oktober 1876 war die Kirche fertiggestellt, geweiht wurde sie drei Jahre später.[1]
Bis Ende 2015 war sie Pfarrkirche der gleichnamigen Pfarrei St. Simon und Judas mit Filiale im benachbarten Frankenstein. Seit 2016 ist sie eine Filiale der in Lambrecht ansässigen Pfarrei Hl. Johannes XXIII.[2]
Literatur
- Georg Peter Karn, Ulrike Weber (Bearb.): Kreis Bad Dürkheim. Stadt Grünstadt, Verbandsgemeinden Freinsheim, Grünstadt-Land und Hettenleidelheim (= Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Band 13.2). Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2006, ISBN 3-88462-215-3.
- Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Bad Dürkheim (PDF; 5,1 MB). Mainz 2023.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Die Geschichte der katholischen Kirche in Weidenthal. In: mittelpfalz.de. 25. Dezember 1999, abgerufen am 25. Oktober 2025.
- ↑ künftige Struktur Bistum Speyer ( vom 10. April 2020 im Internet Archive)