St. Peter und Paul (Loiching)
Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul steht in Loiching, einer Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau. Sie ist in der Liste der Baudenkmäler in Loiching unter der Nummer D-2-79-124-3 eingetragen. Die Pfarrei Loiching, zu der die Ortschaften Loiching, Atzbach, Bergham, Eßig, Feldkirchen, Göttersdorf, Gummering, Gummeringerau, Kronwieden, Lichtenseermoos, Loichingermoos, Oed, Schlott (Teil), Schreg, Staudach, Süßbach, Wastlmühle, Weigendorf und Wornstorg gehören (Stand 1997),[1] liegt im Dekanat Dingolfing-Eggenfelden des Bistums Regensburg. 1240 wird mit Fridericus erstmals ein Pfarrer von Loiching namentlich genannt.[1]
Beschreibung
Das sechsjochige Langhaus der gotischen Wandpfeilerkirche stammt aus dem 13. Jahrhundert, der eingezogene, dreiseitig geschlossene, von Strebepfeilern gestützte Chor zu drei Jochen im Osten und der Kirchturm an der Südwand des Langhauses aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Die Sakristei mit einem Oratorium im Obergeschoss befindet sich an der Südwand des Chors. Zwischen dem Kirchturm und der Sakristei ist an der Südwand des Langhauses eine Vorhalle angebaut, die zum Portal führt. Der von einem spitzen Helm bedeckte Kirchturm enthält in seinem achteckigen, mit Ecktürmchen versehenen Obergeschoss die Turmuhr und den Glockenstuhl.
Der Hochaltar von 1628 wird von den Skulpturen des Simon Petrus und des Paulus von Tarsus flankiert. In der großen rundbogigen Nische zwischen zwei Säulen steht eine Mondsichelmadonna aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts mit Jesuskind, umgeben von kleinen Engeln. Als Himmelskönigin trägt die Madonna Krone und Zepter. Den Tabernakel gestaltete 1760 Joseph Fischer. Am Chorbogen hängt ein Kruzifix von 1700.
In der Vorhalle befindet sich ein Epitaph von Franz Jakob Schwanthaler.
Auf der Empore steht die 1977 von Guido Nenninger gebaute Orgel mit 16 Registern, verteilt auf zwei Manuale und Pedal.
Literatur
- Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Bayern II. Niederbayern. Deutscher Kunstverlag, München 2008, S. 360–361 (dehio.org).
Weblinks
Einzelnachweise
Koordinaten: 48° 37′ 21,2″ N, 12° 25′ 45,9″ O