St. Martin (Bad Bergzabern)
| Katholische Pfarrkirche St. Martin | ||
|---|---|---|
| Daten | ||
| Ort | Bad Bergzabern | |
| Architekt | Franz Schöberl | |
| Baustil | Neugotik | |
| Baujahr | 1877–1879 | |
| Koordinaten | 49° 5′ 58,4″ N, 7° 59′ 41″ O | |
| Besonderheiten | ||
| Taufkirche von Edith Stein | ||
Die Kirche St. Martin ist neben der katholische Kirche St. Bartholomäus im Stadtteil Blankenborn eine von zwei römisch-katholischen Kirchen in der Stadt Bad Bergzabern. Sie steht unter Denkmalschutz.
Lage
Das Bauwerk steht unmittelbar südlich der Deutschen Weinstraße, die in diesem Bereich mit der Bundesstraße 427 identisch ist.
Geschichte
Das Gebäude wurde in den Jahren 1877 bis 1879 von dem Speyerer Architekten Franz Schöberl gebaut. Am 26. August 1879 weihte Bischof Joseph Georg von Ehrler von Speyer die Kirche ein. Die Philosophin und Frauenrechtlerin Edith Stein, die ursprünglich jüdischen Glaubens war, ließ sich am 1. Januar 1922 in St. Martin taufen.
Architektur
Die Kirche ist ein neugotischer Sandsteinquader-Saalbau mit querhausartigen Giebelfronten.
Innenausstattung
Die aktuelle Innenausstattung wurde im Zuge einer Renovierungsmaßnahme der Jahre 1995 und 1996 von Paul Nagel geschaffen und dabei ein Schwerpunkt auf Edith Stein gelegt. Die aktuell genutzte Orgel baute 1998 Orgelbau Mühleisen.[1]
Literatur
- Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Südliche Weinstraße (PDF; 10,0 MB). Mainz 2023.