St. Franz Sales (Jülich)

St. Franz Sales ist eine römisch-katholische Nebenpfarrkirche in der Stadt Jülich im Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen). Die Kirche wurde 1971–1972 nach Plänen von Helmut Rademächers errichtet und gehört zur Pfarre Hl. Maria Magdalena/Jülich im Pastoralen Raum Aldenhoven/Jülich.

Geschichte

In den 1960er Jahren entstand aufgrund des Forschungszentrums Jülich im Norden der Stadt ein neues Wohngebiet. So war der Bedarf für eine neue Kirche da. 1968 wurde eine Vikarie errichtet. Diese wurde 1972 zur Pfarre erhoben. In den Jahren 1971 bis 1972 wurde die achteckige Kirche nach Plänen des Jülicher Architekten Helmut Rademächers errichtet.[1]

Bis zum 31. Dezember 2012 war St. Franz Sales eigenständige Pfarrgemeinde. Am 1. Januar 2013 wurde die Pfarre mit 13 weiteren ehemaligen Pfarreien zur Pfarre Heilig Geist Jülich fusioniert.[2] Diese Pfarre wurde wiederum zum 1. Januar 2026 aufgehoben und mit den ebenfalls aufgelösten Pfarreien der Gemeinde Aldenhoven zur Großpfarre Hl. Maria Magdalena/Jülich fusioniert. Seit den Fusionen ist St. Franz Sales keine Pfarrkirche mehr, sondern eine Nebenpfarrkirche.[3]

Ausstattung

Den Altar, Ambo und das Altarkreuz schuf Peter Haak. Der Kreuzweg in der Kirche ist ein Werk des Künstlers HAP Grieshaber. Die Fenster der Kirche entwarf 1970 Wilhelm Buschulte.[4]

Orgel

Den Auftrag für den Bau der Orgel hat der Kirchenvorstand am 28. Oktober 1981 an die Firma Weimbs in Hellenthal (Eifel) vergeben. Das Instrument hat eine mechanische Spiel- und eine elektrische Registertraktur.

Pedal C–f1
1. Subbass 16′
2. Pommer 8′
3. Choralflöte 4′
4. Nachthorn 2′
II Hauptwerk C–g3
5. Principal 8′
6. Rohrflöte 8′
7. Octave 4′
8. Waldflöte 2′
9. Sesquialter ab f
10. Mixtur 113
Tremulant
III Kronwerk C–g3
11. Gedeckt 8′
12. Salicional 8′
13. Flöte 4′
14. Prinzipal 2′
15. Larigot 113
16. Cymbel 23
17. Cromorne 8′
Tremulant
  • Koppeln: II/P, III/P und ein Koppelmanual I
  • Spielhilfen: 3 Kombinationen, Tutti und einen Zungenabsteller
Commons: St. Franz Sales – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 3. September 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/juelicher-pilgerweg.kibac.de (abgerufen am 29. August 2014)
  2. (abgerufen am 23. Februar 2016) (Memento vom 9. Februar 2015 im Internet Archive)
  3. Nr. 144 Dekret über die Errichtung der Pfarrei und Kirchengemeinde Hl. Maria Magdalena in Jülich. In: Kirchliches Amtsblatt des Bistums Aachen Nr. 9.2/2025. Abgerufen am 4. Januar 2026.
  4. https://www.glasmalerei-ev.de/pages/b2873/b2873.shtml (abgerufen am 29. August 2014)

Koordinaten: 50° 55′ 50,6″ N, 6° 21′ 35,7″ O