St. Andreas (Landstuhl)
| St. Andreas | ||
|---|---|---|
| Daten | ||
| Ort | Landstuhl | |
| Baujahr | 1752–1753 | |
| Koordinaten | 49° 24′ 35,2″ N, 7° 34′ 13,1″ O | |
St. Andreas ist eine römisch-katholische Kirche in Landstuhl. Sie steht unter Denkmalschutz.
Lage
Die Kirche steht mit der Hausnummer 51 in der Kirchenstraße.
Bauwerk
Das Gebäude ist ein Saalbau mit mittelalterlichem Turm. Nachdem der ursprüngliche Spitzhelm des Turms baufällig geworden war, wurde er 1869 abgerissen und durch ein Dach mit Aussichtsgalerie ersetzt. In diesem obersten Teil des Turms hängen seit 2012 fünf Bronzeglocken. Vier dieser Glocken ersetzen die Eisenhartgussglocken von 1921, die anstelle des im Ersten Weltkrieg abgelieferten Geläuts angeschafft worden waren. Die neuen Bronzeglocken goss die Glockengießerei Maria Laach. Die größte mit dem Schlagton d′ und einem Durchmesser von 1300 mm wiegt 1600 kg, die zweite mit Schlagton f′ wiegt 960 kg, die dritte mit Schlagton b′ 500 kg und die vierte mit Schlagton d″ 250 kg. Fünfte Glocke mit Schlagton e″ ist das alte sogenannte „Silberglöckchen“ von 1456, das in das Geläut einbezogen ist. Es hat einen Durchmesser von 710 mm und ist 250 kg schwer.[1]
Geschichte
Die Andreaskirche wurde in den Jahren 1752 und 1753 errichtet; dabei wurde der Wartturm der Stadtbefestigung als Kirchturm in das Gebäude integriert. 1978 wurde die Orgel von Paul Zimnol in die Kirche eingebaut.
An der Stelle von St. Andreas hatte die Marienkapelle gestanden, die baufällig geworden war. Die alte Andreaskirche außerhalb der damaligen Bebauung wurde zurückgebaut und zur Kapelle umgewidmet.[2] Bis Ende 2015 war St. Andreas Pfarrkirche. Seit 2016 bildet die Kirche eine Filiale der ebenfalls in Landstuhl ansässigen Pfarrei Hl. Namen Jesu.[3]
Literatur
- Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Kaiserslautern (PDF; 5,6 MB). Mainz 2023.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ YouTube. Abgerufen am 14. November 2025.
- ↑ Katholische Pfarrkirche St. Andreas in Landstuhl
- ↑ pfarrei-feilbingert.de: künftige Struktur Bistum Speyer. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 10. April 2020; abgerufen am 10. April 2020.