Antischleiermittel (Galvanotechnik)

Antischleiermittel werden in der Galvanotechnik zur Unterdrückung der in den Säurebädern entstehenden Nebel eingesetzt. Sie werden daher auch als Nebelunterdrücker oder Mittel zur Sprühnebelunterdrückung bezeichnet.[1][2]

In der galvanischen Verchromung wurden früher unter anderem Perfluoroctansulfonate (PFOS-Salze) eingesetzt, um die Exposition der Arbeiter gegenüber den krebserregenden Chrom(VI)-Verbindungen zu verringern. Heute kommen 6:2-FTS-Salze (H4PFOS-Salze), F-53B und F-53 zum Einsatz.[3][4][5][6]

Einzelnachweise

  1. Bernd Schröder: Schleichender Störfall. heise.de, abgerufen am 27. September 2018.
  2. Chemikalien-Verbotsverordnung 2003 § 8a. Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 21.05.2015. In: ris.bka.gv.at. Abgerufen am 2. November 2025.
  3. ZVO: ZVO-Positionspapier Perfluoroctansulfonate (PFOS) (Stand: 7. November 2007).
  4. Umweltbundesamt: Use of PFOS in chromium plating – Characterisation of closed-loop systems, use of alternative substances, 2017.
  5. Optimierte Separationsprozesse durch neuartige Mikrosiebe und verbesserte Adsobenzien. Analytik NEWS, abgerufen am 27. September 2018.
  6. Siwen Wang, Jun Huang, Yang Yang, Yamei Hui, Yuxi Ge, Thorjørn Larssen, Gang Yu, Shubo Deng, Bin Wang, Christopher Harman: First Report of a Chinese PFOS Alternative Overlooked for 30 Years: Its Toxicity, Persistence, and Presence in the Environment. In: Environmental Science & Technology. 47, 2013, S. 10163–10170, doi:10.1021/es401525n.