Sollbach (Bruck in der Oberpfalz)
Sollbach Markt Bruck in der Oberpfalz
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| Koordinaten: | 49° 14′ N, 12° 19′ O |
| Höhe: | 393 (384–420) m ü. NHN |
| Fläche: | 5,24 km² |
| Einwohner: | 431[Ohne Beleg] |
| Eingemeindung: | 1971 |
| Postleitzahl: | 92436 |
| Vorwahl: | 09434 |
Sollbach ist ein Gemeindeteil und eine Gemarkung der Gemeinde Bruck in der Oberpfalz im Landkreis Schwandorf in Bayern.
Geographie
In der Nähe des Dorfes fließen der Kalten-, Soll- und Trollbach. In der Umgebung liegen 35 Fischweiher. Mitten im Dorf steht an einem Weiher und dem Sollbach die neue Dorfkapelle.
Die Gemarkung Sollbach (094943) hat eine Fläche von 10,316 km² und 402 Bewohner.[1]
Geschichte
Um 1208–1217 wird ein Gebhard von Solbach in den Urkunden-Regesten des Kollegiatstiftes U. L. Frau zur Alten Kapelle in Regensburg genannt.[2] Historisch gehörte Sollbach zur Propstei auf dem Langfeld.
Die 1818 mit dem bayerischen Gemeindeedikt gegründete Gemeinde wurde mit ihren Gemeindeteilen Kobl, Wackenried, Ried, Gipfelberg und Sulzmühl am 1. Juli 1971 nach Bruck in der Oberpfalz eingemeindet. Sollbach hatte ursprünglich eine Flächenausdehnung von 5,24 km²,[3] und wurde in den 1960er Jahren durch Eingliederung des aufgelösten gemeindefreien Gebiets Sollbacher Forst nach Süden hin erweitert.[4]
Im Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft errang Sollbach 2007 auf Landesebene den dritten Platz. In dem kleinen Ort gibt es zwei Kinderspielplätze.
Weblinks
- Sollbach auf marktbruck.de
- Sollbach in der Ortsdatenbank von bavarikon.
Einzelnachweise
- ↑ Gemarkung Sollbach (Bruck i.d. OPf.) / Bayern. In: Geoindex.io. Abgerufen am 26. September 2025.
- ↑ Sollbach. In: Ortsnamen - Geschichte Bayerns. Abgerufen am 26. September 2025.
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 609 (Digitalisat).
- ↑ Datei:Gemeindefreie Gebiete in Bayern 1966.pdf#page=5