So Cute, So Bad

So Cute, So Bad
Livealbum von Akiko Tsuruga

Veröffent-
lichung

2017

Aufnahme

22. Januar 2017

Label(s) AT Records

Format(e)

CD, Download

Genre(s)

Jazz, Soul Jazz

Titel (Anzahl)

8

Länge

57:38

Besetzung

Aufnahmeort(e)

Alvas Showroom, San Pedro, Kalifornien

Chronologie
Commencement
(2014)
So Cute, So Bad Akiko Tsuruga, Jeff Hamilton, Graham Dechter: Equal Time
(2019)

So Cute, So Bad ist ein Musikalbum von Akiko Tsuruga. Die am 22. Januar 2017 live im Alvas Showroom in San Pedro (Kalifornien) entstandenen Aufnahmen erschienen Mitte 2017 auf Tsurugas Eigenlabel AT Records.

Hintergrund

So Cute, So Bad war das achte Album der Organistin Akiko Tsuruga. Sie nahm es live mit dem Gitarristen Graham Dechter und dem Schlagzeuger Jeff Hamilton auf. Das Trio spielte neben drei Eigenkompositionen Tsurugas und weiteren Stücken auch die Standards The Lady Is a Tramp und You Don’t Know What Love Is.

Titelliste

  • Akiko Tsuruga: So Cute, So Bad (AT Records–ATM-1002)[1]
  1. So Cute, So Bad 6:51
  2. The Lady Is a Tramp (Richard Rodgers) 5:29
  3. Face to Face (Baby Face Willette) 6:32
  4. Frame for the Blues (Slide Hampton) 10:02
  5. You Don’t Know What Love Is (Gene de Paul) 7:41
  6. Peachie 7:37
  7. Tanbata (Kanichi Shimofusa, Ryūha Hayashi) 6:28
  8. Pretty Please 6:58

Wenn nicht anders vermerkt, stammen die Kompositionen von Akiko Tsuruga.

Rezeption

Obwohl es stimme, dass einzigartige Größen des Soul Jazz wie Jimmy Smith, Shirley Scott, Big John Patton, Brother Jack McDuff, Charles Earland und Jimmy McGriff für immer verschwunden seien und niemand genau das nachahmen könne, was sie dem Publikum gegeben hätten, sei es etwas kleinkariert, die Tatsache zu ignorieren, dass es auch weitere Talente gebe, die die Fackel [des Genres] weitertragen und die Orgel in den gefühlvollen und swingenden Umgebungen halten, in denen sie am besten klinge. Akiko Tsuruga sei eine dieser Persönlichkeiten, meinte Dan Bilawsky, der das Album in All About Jazz rezensierte. Dieses Trio-Treffen mache deutlich, warum Größen wie Lou Donaldson, Jimmy Cobb und Dr. Lonnie Smith auf ihrer Seite standen. Sie habe das Zeug dazu, und das merke man.[2]

Tsuruga werde hier von zwei Musikern der Jazz-Elite von der Westküste der USA begleitet – Schlagzeuger Jeff Hamilton und Gitarrist Graham Dechter – und alles füge sich perfekt zusammen, so Bilawsky weiter. Dieses Trio sprühe von Anfang an vor Energie. Der Titeltrack – ein angenehm temporeicher, leicht dahinschlurfender Blues – würde für Stimmung und gute Laune sorgen. Hamiltons Groove sei so perfekt wie eh und je, Dechter liefere ein starkes Solo und eine feine Melodie, und Tsuruga zeige, was in ihr steckt. „In weniger als sieben Minuten umhüllt sie unsere Erwartungen mit ihrer eigenen Persönlichkeit und bringt die typischen Ideale ihres Instruments zum Vorschein – das Glissando, den Stich, den langen Ton und das kurz zyklische Motiv –, die wir lieben, wenn wir einen Organisten in voller Stärke hören“.[2]

Einzelnachweise

  1. Akiko Tsuruga – So Cute, So Bad. In: Discogs. Abgerufen am 15. September 2025 (englisch).
  2. a b Dan Bilawsky: Akiko Tsuruga – So Cute, So Bad. In: All About Jazz. 5. Juli 2017, abgerufen am 15. September 2025 (englisch).