Smaragden-Geschichte

Film
Titel Smaragden-Geschichte
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1956
Länge 70 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Kurt Wilhelm
Drehbuch G. Ph. Oppenheim (literarische Vorlage), Hans Fagerno, Kurt Wilhelm
Musik Rolf Alexander Wilhelm
Kamera Günter Kropf
Besetzung

Smaragden-Geschichte ist eine Fernseh-Kriminalkomödie aus dem Jahr 1956.

Handlung

Der Pfarrerstochter Jennifer Lindsey ist ein wertvolles Smaragdenhalsband verlorengegangen. Sie glaubt, das Familienerbstück sei ihr gestohlen worden, und so ruft ihr Vater, der Dechant Lindsey, bei Scotland Yard an. Inspektor Grey kommt vorbei und lässt sich von Jennifer erzählen, wen sie im Verdacht hat:

Jennifer hatte einige Wochen zuvor bei ihrer Freundin, der Baronesse Childrake, deren Cousin Roger, den Sohn des Herzogs von Edgestone, kennengelernt. Roger flirtete mit ihr und lud sie später zu einem Ball im Haus seiner Eltern ein. Bei diesem Ball trägt Jennifer das Halsband und verbringt viel Zeit mit Roger. Die beiden machen einen Spaziergang, und als Roger ihr danach wieder aus dem Mantel hilft, zögert er kurz, weil der Mantel sich in etwas verhakt habe. Kurz darauf bemerkt Jennifer den Verlust ihres Schmucks und sucht mit einem Butler der Edgestones den ganzen Park ab, doch der Schmuck bleibt verschwunden. Sie informiert die Herzogin, doch die reagiert sehr herablassend.

Nun gibt Jennifer gegenüber Inspektor Grey an, sie habe Roger im Verdacht: Beim Ausziehen des Mantels muss er das Halsband gestohlen haben. Grey ist skeptisch, da der reiche Roger kein Motiv hat und durch einen Diebstahl seinen guten Ruf riskiert. Er fragt bei einigen Juwelieren herum und findet tatsächlich einen, der den Schmuck gekauft hat. Auf einem Foto identifiziert der Juwelier Roger als den Verkäufer.

Grey informiert die Lindseys und fährt mit ihnen zum Anwesen des Herzogs und der Herzogin. Die Herzogin reagiert sehr abweisend auf den Besuch, im Gegensatz zu ihrem jovialen Mann. Grey konfrontiert die beiden damit, dass ihr Sohn ein Dieb sei. Die Herzogin ist entrüstet und lässt Roger rufen. Dieser kommt hinzu und gesteht den Diebstahl: Er habe dringend Geld gebraucht, um Spielschulden zu begleichen. Um eine Strafanzeige (und damit einen öffentlichen Skandal) zu vermeiden, bietet die Herzogin Jennifer eine hohe Entschädigung an. Doch diese hat eine andere Bedingung: Sie lässt die Anzeige fallen, wenn Roger sie heiratet. Sofort macht Roger ihr einen Heiratsantrag. Der Herzog ist zwar überrascht, freut sich aber, eine liebenswürdige und energische Schwiegertochter zu bekommen. Die Herzogin ist eigentlich strikt gegen eine unstandesgemäße Ehe, muss aber schließlich zustimmen.

Am Ende kommt heraus, dass es den Diebstahl nie gegeben hat: Das junge Paar war verliebt und hat die Geschichte fingiert, weil die Herzogin sonst nie der Hochzeit zugestimmt hätte.

Produktion

Der Film ist eine Produktion des Bayerischen Rundfunks und wurde zuerst am 25. Februar 1956 im Ersten Programm ausgestrahlt. 2013 erschien er bei Pidax auf DVD.