Skálholtsbók

Als Skálholtsbók werden verschiedene Sammelhandschriften bezeichnet, die aus dem Buchbestand des isländischen Bischofssitzes Skálholt stammen.

Zunächst wird die Sammelhandschrift AM 557 4to.[1] als Skálholtsbók bezeichnet. Sie enthält:

  • die „Valdimars saga“
  • die „Gunnlaugs saga ormstungu“
  • die „Hallfreðar saga vandræðaskálds“
  • die „Hrafns saga Sveinbjarnarsonar“
  • die „Eiríks saga rauða“ (vollständig)
  • die „Rögnvalds þáttur og Rauðs“ (vollständig)
  • die „Dámusta saga“
  • die „Hróa þáttur heimska“,
  • die „Eiríks saga víðförla“
  • die „Stúfs saga“ (vollständig)
  • die „Karls þáttur vesæla“ (vollständig)
  • die „Sveinka þáttur“.

Nur die markierten vier sind vollständig wiedergegeben, von den übrigen sind lediglich Ausschnitte unterschiedlicher Länge aufgenommen.

Daneben wird die Bezeichnung Skálholtsbók auch für drei weitere Handschriften verwendet:

Anmerkungen

  1. AM ist das Kürzel für das Arnamagnæansche Institut in Reykjavík. Die Nummer ist die Katalognummer der Handschriftensammlung.

Literatur