Sinner (Album)

Sinner
Studioalbum von Drowning Pool

Veröffent-
lichung

5. Juni 2001

Label(s) Wind-Up Records

Genre(s)

Nu Metal

Titel (Anzahl)

11

Länge

37:30

Besetzung

Produktion

Jay Baumgardner

Studio(s)

Ocean Studios (Burbank)

Chronologie
Pieces of Nothing
(2000)
Sinner Desensitized
(2004)

Sinner ist das erste Studioalbum der US-amerikanischen Nu-Metal-Band Drowning Pool. Es erschien am 5. Juni 2001 über Wind-Up Records und wurde in den Vereinigten Staaten mit Platin ausgezeichnet.

Entstehung

Aufgenommen wurde Sinner in den Ocean Studios im kalifornischen Burbank. Produziert und gemischt wurde das Album von Jay Baumgardner, während Tom Baker das Mastering übernahm. Musikvideos wurden für die Lieder Bodies, Sinner und Tear Away veröffentlicht. Die Lieder I Am und Sermon wurden bereits auf dem im Jahre 1999 erschienenen Demo der Band veröffentlicht. Ein Jahr später erschien die EP Pieces of Nothing, auf dem die Lieder Tear Away, Bodies, I Am, Told You So und Follow enthielt. Der Albumtitel stammt von einer Tätowierung des Sängers Dave Williams. Der für die Band zuständige A&R-Manager schlug vor, dass Sinner ein guter Name für das Album wäre. Ein Thema des Albums ist eine gewisse Verachtung der Religion.

„Ich habe nicht wirklich ein Problem mit Religion oder der Kirche. Ich habe nur ein Problem damit, wenn jemand anderen Leuten sagt, dass sie falsch sind, weil sie dir nicht zustimmen. Das ist nur ignorant.“

Mike Luce[1]

Sinner ist das einzige Album von Drowning Pool mit dem Sänger Dave Williams. Am 14. August 2002 wurde er tot im Tourbus der Band aufgefunden. Eine Obduktion ergab eine hypertrophe Kardiomyopathie als Todesursache, die bis zu seinem Tod undiagnostiziert war.[2]

Titelliste

  1. Sinner – 2:27
  2. Bodies – 3:21
  3. Tear Away – 4:14
  4. All over Me – 3:13
  5. Reminded – 3:24
  6. Pity – 2:52
  7. Mute – 3:19
  8. I Am – 3:49
  9. Follow – 3:20
  10. Told You So – 3:05
  11. Sermon – 4:19

Rezeption

Rezensionen

Kurt Morris vom Onlinemagazin Allmusic bewertete das Album mit 3,5 von fünf Punkten. Drowning Pool wären „ein willkommener Atemzug von frischer Luft inmitten des so genannten Hardcore, der heute im Radio läuft“. Das Album zeigt, dass Drowning Pool „großes Potential“ haben. Ein namentlich nicht genannter Rezensent des Q-Magazins schrieb, dass die einwandfreien Riffs und die kompromisslosen Rhythmen perfekt mit Dave Williams modischen, angsterfüllten Texten wären und bewertete das Album mit vier von fünf Punkten. Das Magazin Rolling Stone hingegen vergab drei von fünf Punkten, da „der Ansatz irgendwo zwischen radiofreundlichen Papa Roach und den dunkleren Sounds von Sevendust landet“.[3]

Das US-amerikanischen Onlinemagazin Loudwire führte Sinner auf Platz 34 ihrer Liste der besten Nu-Metal-Alben aller Zeiten.[4] Das deutsche Magazin Visions führte Sinner im Jahre 2020 auf ihrer Liste der 30 wichtigsten Nu-Metal-Alben.[5]

Chartplatzierungen

Chartplatzierungen
ChartsChart­plat­zie­rungen[6]Höchst­platzie­rungWo­chen
 Vereinigte Staaten (Billboard)14 (50 Wo.)50
 Vereinigtes Königreich (OCC)70 (3 Wo.)3

Die Singles Bodies und Tear Away erreichten Platz 34 bzw. 65 in den britischen Singlecharts.

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Land/Region Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nung, Ver­käu­fe)
Ver­käu­fe
 Vereinigte Staaten (RIAA)[7] Platin1.000.000
 Vereinigtes Königreich (BPI)[8] Silber60.000
Insgesamt 1× Silber
1× Platin
1.060.000

Einzelnachweise

  1. Alicia Downs: SINNERS AND METALHEADS. Rough Edge, abgerufen am 21. September 2025 (englisch).
  2. Joe d’Angelos: Drowning Pool’s Dave Williams Died From Heart Disease, Coroner Says. MTV, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 21. September 2025 (englisch).
  3. Drowning Pool – Sinner. Album of the Year, abgerufen am 21. September 2025 (englisch).
  4. Rae Lemeshow-Barooshian: Top 50 Nu-Metal Albums of All-Time. Loudwire, abgerufen am 21. September 2025 (englisch).
  5. o.A.: All in the Family. In: Visions, Ausgabe 333, Seite 70–77
  6. Chartquellen: UK US
  7. Gold & Platinum. In: riaa.com. Abgerufen am 21. September 2025 (englisch).
  8. Brit certified. In: bpi.co.uk. Abgerufen am 21. September 2025 (englisch).