Silvana Meixner

Silvana Meixner (* 16. März 1958 in Split, Jugoslawien, heute Kroatien) war bis 2023 Mitarbeiterin der ORF-Minderheitenredaktion und Präsentatorin der Fernsehsendung Heimat, fremde Heimat.

Leben

Nach ihrer Matura studierte Silvana Meixner in Zadar Soziologie und Pädagogik. In Split absolvierte sie anschließend ein Wirtschaftskolleg.

Seit 1986 lebt die Mutter eines Sohns in Wien und arbeitete von 1988 bis 2023 beim Österreichischen Rundfunk, wo sie am Aufbau der Minderheitenredaktion beteiligt war.[1] Gemeinsam mit Marin Berlakovich moderierte sie die Fernsehsendung Heimat, fremde Heimat.

Nach August Janisch war sie das zweite Opfer einer Briefbombe des rechtsextremen österreichischen Terroristen Franz Fuchs.[2] Am 3. Dezember 1993 wurde sie dabei verletzt.

Im Juli 2023 ging Meixner in Pension.[3]

Auszeichnungen

Fußnoten

  1. ORF-Kundendienst: Silvana Meixner (Memento des Originals vom 2. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/service.orf.at
  2. György Dalos: Neutralität und Kaiserschmarrn – Eine Geschichte Österreichs seit 1945. Deutsche Bearbeitung von Elsbeth Zylla. Verlag C. H. Beck, München 2025, ISBN 978-3-406-83696-1, S. 179.
  3. Silvana Meixner geht in Pension. Johann Oberauer GmbH, 6. Juli 2023, abgerufen am 14. Juni 2024.
  4. Ari Rath Preis für kritischen Journalismus. OTS-Meldung vom 2. November 2018, abgerufen am 8. Mai 2019.
  5. Philipp Wilhelmer: Ari Rath-Preis an Helmut Brandstätter und Silvana Meixner. In: Kurier, 6. Mai 2019, abgerufen am 8. Mai 2019.
  6. Wiener Journalistinnenpreise an Silvana Meixner und Manuela Raidl. In: DerStandard.at. 29. März 2022, abgerufen am 29. März 2022.
  7. Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik an Christian Rainer, Silvana Meixner, Dominic Heinzl. In: DerStandard.at. Abgerufen am 19. März 2024.