Silke Lambeck
Silke Lambeck (* 1964 in Essen) ist eine deutsche Journalistin und Schriftstellerin.
Leben
Silke Lambeck studierte in Berlin Germanistik und Theaterwissenschaften, volontierte bei der Berliner Zeitung und arbeitete danach als Journalistin für diverse Zeitungen und Zeitschriften. Seit 2006 Veröffentlichung von zahlreichen Büchern. Ihr Buch Die wilde Farm wurde verfilmt und lief 2010 in den deutschen Kinos. 2022 war sie Mitgründerin des PEN Berlin.[1] Silke Lambeck ist Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen im Landesverband Berlin und engagiert sich im Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin. Sie kandidiert 2026 für B90/Die Grünen im Wahlkreis 7 für das Berliner Abgeordnetenhaus. Ihr politischer Fokus liegt auf Chancengleichheit, demokratische Teilhabe und moderne Stadtentwicklung.[2]
Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.[3]
Werke
- Das große Jein – Zwanzig Frauen reden über die Kinderfrage. Rowohlt Verlag, Berlin 2006, ISBN 978-3-87134-540-1.
- Herr Röslein. Bloomsbury, Berlin 2007, ISBN 978-3-8270-5197-4.
- Herr Röslein kommt zurück. Bloomsbury, Berlin 2008, ISBN 978-3-8270-5283-4.
- Die wilde Farm. Bloomsbury, Berlin 2010, ISBN 978-3-8270-5384-8.
- Kakadudel. Bloomsbury, Berlin 2010, ISBN 978-3-8270-5376-3.
- Wo bleibt Herr Röslein? Bloomsbury, Berlin 2010, ISBN 978-3-8270-5409-8.
- Das Weihnachtsmann-Projekt. Bloomsbury, Berlin 2011, ISBN 978-3-8270-5477-7.
- Mein Freund Otto, das wilde Leben und ich. Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2018, ISBN 978-3-8369-5625-3.
- Mein Freund Otto, das große Geheimnis und ich. Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2019, ISBN 978-3-8369-6013-7.
- Was macht der Kater, wenn ich schlafe? Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2021, ISBN 978-3-8369-6095-3
- Mein Freund Otto, das Blaue Wunder und ich. Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2021, ISBN 978-3-8369-6137-0
- Die Ahoibande. Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2025, ISBN 978-3-8369-6317-6
Auszeichnungen
- 2001: Theodor-Wolff-Preis für „Ackermanns Traum“ in der Berliner Zeitung vom 28./29. Oktober 2000[4]
- 2009: Prix Chronos für „Herr Röslein“[5]
- 2011: Hansjörg-Martin-Preis für „Die wilde Farm“
- 2018: "White Ravens" der Internationalen Jugendbibliothek. https://www.gerstenberg-verlag.de/Silke-Lambeck.html https://www.ijb.de/fileadmin/Daten/The_White_Ravens/The_White_Ravens_2018.pdf
- 2019: Leipziger Lesekompass https://www.gerstenberg-verlag.de/Silke-Lambeck.html für "Mein Freund Otto, das wilde Leben und ich." In der Altersgruppe 6–10 Jahre (Kinderliteratur).
- 2022: Deutsch-Französischer Jugendliteraturpreis für "Mein Freund Otto, das blaue Wunder und ich."5
- Leselotse, Börsenblatt (Buch des Monats), NDR Info Buch des Monats https://www.gerstenberg-verlag.de/Silke-Lambeck.html
Nominierungen
- 2019: Zürcher Kinderbuchpreis (Shortlist) https://www.sbvv.ch/nlDetailPublic/12117/723 für "Mein Freund Otto, das wilde Leben und ich"
- 2019: Deutscher Jugendliteraturpreis https://www.dtv.de/autor/silke-lambeck-13050 für "Mein Freund Otto, das wilde Leben und ich"6
Weblinks
- Literatur von und über Silke Lambeck im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Kurzbiografie und Rezensionen zu Werken von Silke Lambeck bei Perlentaucher
- Internetseite von Silke Lambeck
Einzelnachweise
- ↑ Mitgründer:innen. Archiviert vom am 18. Juli 2022; abgerufen am 18. Juli 2022.
- ↑ Grüne Berlin-Südwest wählen Team für 2026 | Bündnis 90/DIE GRÜNEN Steglitz-Zehlendorf. Abgerufen am 9. November 2025.
- ↑ Kurzbiographie von Silke Lambeck auf igel-records.de ( vom 27. Dezember 2013 im Internet Archive) abgerufen am 15. März 2014
- ↑ Theodor Wolff Preis für Silke Lambeck: Prämierter Text und Bewertung der Jury auf bdzv.de ( vom 15. März 2014 im Internet Archive) abgerufen am 15. März 2014
- ↑ Pressemitteilung: Silke Lambeck erhält den Prix Chronos 2009 für "Herrn Röslein" auf buchreport.ch ( vom 15. März 2014 im Internet Archive) abgerufen am 15. März 2014