Siedlung Sprengerinstraße
Die Siedlung Sprengerinstraße wurde 1991 von Manfred Kovatsch entworfen.[1]
Die soziale Wohnanlage in der Sprengerinstraße 2–40 in Puchheim umfasst 20 Wohnungen, gegliedert in zwei Gebäudetypen. Zwischen Park- und Straßenzone sind die Hofhäuser situiert, während sich die Reihenhäuser nach Südwesten orientieren. Die Eckgebäude der Reihenhauszeilen sind dabei etwas größer dimensioniert. Den städtebaulichen Abschluss bildet das turmartige Gemeinschaftshaus. Die Freiraumplanung stammt von den Münchner Landschaftsarchitekten Gottfried und Anton Hansjakob. Die Planungs- und Bauzeit erstreckte sich von 1986 bis 1990[2][3]. Zu den Mitarbeitern von Kovatsch gehörten Andreas Meck, der ausführende Architekt Dieter Keller sowie die Innenarchitektin Mechtild von Kienlein. Die Anlage wurde von Franz Wimmer fotografisch dokumentiert.[4] 1991 erhielt sie den BDA-Preis Bayern[5] sowie eine Auszeichnung beim Deutschen Architekturpreis[6], gefolgt vom Deutschen Bauherrenpreis[7] im Jahr 1992. Das als Bayerisches Demonstrativprojekt Puchheim bezeichnete Ensemble fand breite Resonanz in Fachzeitschriften wie Bauwelt, aw - Architektur + Wettbewerbe, Werk, Bauen + Wohnen, Baumeister und Deutsches Architektenblatt.[8]
Einzelnachweise
- ↑ Süddeutsche Zeitung: Attraktiv, platzsparend, günstig. Abgerufen am 9. August 2021.
- ↑ M. Kovatsch. Abgerufen am 9. August 2021.
- ↑ Puchheim/Bahnhof, Sprengerinstraße. In: www.deutscherbauherrenpreis.de. Deutscher Bauherrenpreis, abgerufen am 9. August 2021 (deutsch).
- ↑ Manfred Kovatsch (Hrsg.): Gedachtes und Gebautes. Hofmann-Druck, 1992 mit Beiträgen von Rosemarie Schwager und Franz Wimmer
- ↑ Sozialer Wohnungsbau, Bayer. Demonstrativmaßnahme, Puchheim. Bund Deutscher Architekten, abgerufen am 6. August 2021.
- ↑ Süddeutsche Zeitung: Attraktiv, platzsparend, günstig. Abgerufen am 6. August 2021.
- ↑ Puchheim/Bahnhof, Sprengerinstraße. Abgerufen am 6. August 2021.
- ↑ Sozialer Wohnungsbau in Hausform in Puchheim. In: archINFORM; abgerufen am 9. August 2021.