Sens Radiants
| Sens Radiants | ||||
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| Livealbum von Daunik Lazro, Benjamin Duboc, Didier Lasserre | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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| Label(s) | Dark Tree | |||
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
1 | |||
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55:28 | ||||
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Besetzung |
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Bertrand Gastaut | ||||
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Aufnahmeort(e) |
Temple protestant, Le Flex | |||
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Sens Radiants ist ein Musikalbum von Daunik Lazro, Benjamin Duboc und Didier Lasserre. Die am 20. September 2013 beim Festival Écouter pour l’Instant in der protestantischen Kirche von Le Fleix im Département Dordogne entstandenen Aufnahmen erschienen am 1. April 2014 auf dem Label Dark Tree.
Hintergrund
Der französische Baritonsaxophonist Daunik Lazro spielte seit den frühen 1980er-Jahren mit Musikern wie der Bassistin Joëlle Léandre und dem Sopransaxophonisten Michel Doneda zusammen; die ausgedehnte, freie Improvisation von Lazro, Benjamin Duboc und Didier Lasserre entstand bei einem Auftritt des Trios bei einem Musikfestival in den Pyrenäen. Zuvor hatten Lazro, Duboc und Lasserre das gemeinsame Album Pourtant les cimes des arbres (Dark Tree, 2011) eingespielt.
Titelliste
- Daunik Lazro, Benjamin Duboc, Didier Lasserre – Sens Radiants (Dark Tree – DT 04)[1]
- Sens Radiants (Benjamin Duboc, Daunik Lazro, Didier Lasserre) 55:28
Rezeption
Eine fast greifbare Spannung würde in dem dröhnenden Klangteppich entstehen, während das Saxophon zitternde Luftstöße wie auf einem Chalumeau ausstoße oder anschwellende Atemzüge in die Klangtexturen einfließen lasse, die jeden Winkel des Raumes ausfüllen würden, schrieb Ken Waxman (JazzWord). Lazros kraftvoller Lippendruck erzeuge vielstimmige Töne, die oft zu hohen Pfeiftönen anschwellen oder in tiefe Kellerklänge hinabführen. Unaufdringlich würden Lasserres Beckenschläge, Glockengeläut und Randklirren neben Lazros Spiel mitschwingen, sodass es stellenweise so wirke, als würde jedes übertriebene Blasinstrumentenspiel im Klang der Snare-Drum untergehen und von ihr umgelenkt werden. So schaffe Dubocs ausdrucksstarkes Tremolo-Bogenspiel ein warmes Kontinuum, das die Exzesse der anderen eindämmt, sollte die Tontrennung zu groß werden.[2]
Nach etwa drei Vierteln des Stücks würde Dubocs beinahe flamencoartige Bogenführung die aufregenden Klangspalten der anderen erden, so Waxman weiter. Im Vorfeld eines extrovertierten Höhepunkts würden die kraftvollen Schläge des Bassisten mit kontinuierlichen Wirbeln zu einer idealen Grundlage verschmelzen, auf der Lazros wunderschön modulierte Läufe und Verläufe voll zur Geltung kämen. Während die ausgedehnten, quietschenden und schnaubenden Töne des Blasinstruments in eine abschließende Sequenz vielstimmiger Klangerweiterung mündeten, hallen die entstehenden Vibrationen noch nach dem Verklingen des Stücks nach.[2]
Weblinks
- Daunik Lazro/Benjamin Duboc/Didier Lasserre: Sens Radiants. In: Bandcamp. (englisch).
Einzelnachweise
- ↑ Daunik Lazro, Benjamin Duboc, Didier Lasserre – Sens Radiants. In: Discogs. Abgerufen am 1. Januar 2026 (englisch).
- ↑ a b Daunik Lazro/Benjamin Duboc/Didier Lasserre: Sens Radiants. In: JazzWord. 21. August 2014, abgerufen am 2. Januar 2026 (englisch).