Semele (Eccles)

Operndaten
Titel: Semele

Titelblatt in der Ausgabe von William Congreves Werken (Band 2, 1710)

Form: Oper in drei Akten
Originalsprache: Englisch
Musik: John Eccles
Libretto: William Congreve
Literarische Vorlage: Ovid: Metamorphosen
Uraufführung: 4. oder 6. Juni 1964
Ort der Uraufführung: Holywell Music Room, Oxford
Spieldauer: ca. 2 Stunden
Ort und Zeit der Handlung: Böotien, griechische Mythologie
Personen

Götter

Sterbliche

  • Cadmus, König von Theben (Bariton)
  • Semele, Tochter des Cadmus, verliebt in und geliebt von Jupiter (Sopran)
  • Ino, Semeles Schwester, verliebt in Athamas (Sopran)
  • Athamas, ein Fürst von Böotien, verliebt in und zur Heirat bestimmt mit Semele (Tenor)
  • Oberpriester der Juno (Bass)

Sonstige

Semele ist eine Oper in drei Akten von John Eccles (Musik) mit einem Libretto von William Congreve nach den Metamorphosen des Ovid. Sie wurde um 1706 fertiggestellt, aber erst am 4. oder 6. Juni 1964 im Holywell Music Room in Oxford konzertant uraufgeführt.

Handlung

„Argument“

“After Jupiter’s Amour with Europa, the Daughter of Agenor, King of Phaenicia, he again incenses Juno by a new Affair in the same Family; viz. with Semele, Niece to Europa, and Daughter to Cadmus King of Thebes. Semele is on the Point of Marriage with Athamas; which Marriage is about to be solemniz’d in the Temple of Juno, Goddess of Marriages, when Jupiter by ill Omens interrupts the Ceremony; and afterwards transports Semele to a private Abode prepar’d for her. Juno, after many Contrivances, at length assumes the Shape and Voice of Ino, Sister to Semele; by the help of which Disguise, and artful Insinuations, she prevails with her to make a Request to Jupiter, which being granted must end in her utter Ruin. This Fable is related in Ovid. Metam. L. 3 but, there, Juno is said to impose on Semele in the Shape of an old Woman, her Nurse. ’Tis hoped, the Liberty taken in substituting Ino instead of the old Woman will be excus’d: It was done, because Ino is interwoven in the Design by her love of Athamas; to whom she was marry’d, according to Ovid; and, because her Character bears a Proportion with the Dignity of the other Persons represented. This Reason, it is presumed, may be allowed in a Thing intirely fictitious; and more especially being represented under the Title of an Opera, where greater Absurdities are every Day excus’d.”

„Nach Jupiters Liebschaft mit Europa, der Tochter des phönizischen Königs Agenor, erzürnt er Juno erneut durch eine weitere Affäre in derselben Familie; nämlich mit Semele, Europas Nichte und Tochter des thebanischen Königs Cadmus. Semele steht kurz vor der Heirat mit Athamas; diese Hochzeit soll soeben im Tempel der Juno, der Göttin der Hochzeiten, stattfinden, als Jupiter mit schlimmen Omen die Zeremonie unterbricht und anschließend Semele zu einer privaten Wohnstätte transportiert, die er für sie bereitet hat. Nach vielen Vorbereitungen nimmt Juno schließlich die Gestalt und Stimme von Semeles Schwester Ino an; mit Hilfe dieser Verkleidung und kunstreichen Anspielungen gelingt es ihr, sie davon zu überzeugen, Jupiter eine Bitte zu stellen, die, falls sie gewährt wird, zum ihrem vollständigen Untergang führen wird. Diese Fabel wird in Ovid. Metam. L. 3 erzählt, aber dort wird gesagt, dass Juno Semele in Gestalt einer alten Frau, einer Pflegerin, bedrängte. Es wird gehofft, dass die Freiheit, die alte Frau durch Ino zu ersetzen, entschuldigt wird: Es geschah, weil Ino durch ihre Liebe zu Athamas in die Handlung eingebunden ist, mit dem sie Ovid zufolge verheiratet wurde; und weil ihr Charakter der Würde der anderen dargestellten Personen entspricht. Dieser Grund, so wird angenommen, mag in einem rein fiktiven Werk gestattet sein; und besonders da es unter dem Titel einer Oper dargestellt wird, wo größere Absurditäten täglich entschuldigt werden.“

Librettoausgabe von 1710

Erster Akt

Böotien; Tempel der Juno mit einer goldenen Statue derselben in der Nähe des flammenden Altars

Szene 1. Die Statue der Juno verneigt sich, und die Priester verkünden, dass Juno ihre Opfergaben angenommen habe („Lucky omens bless our rites“). Die von König Cadmus arrangierte Hochzeit seiner Tochter Semele mit Athamas kann daher stattfinden. Semele ist erschüttert, da sie nicht Athamas, sondern den Gott Jupiter liebt. Zudem fürchtet sie dessen Rache, falls sie Athamas tatsächlich heiraten sollte. Andernfalls würde sie jedoch den Zorn ihres Vaters auf sich ziehen. Athamas interpretiert ihr Erröten als erwachende Liebe zu ihm („See, she blushing turns her Eye“). Semeles Schwester Ino, die Athamas insgeheim liebt, verliert die Hoffnung auf ihr eigenes Glück. Bevor sie sich den anderen erklären kann, sind Donnerschläge zu hören. Es blitzt und regnet. Gleichzeitig verlischt die Altarflamme. Die Priester erkennen, dass Jupiter die Hochzeit ablehnt. Als sie das Feuer noch einmal anzünden, nickt Junos Statue, doch die Flamme wird erneut gelöscht. Schließlich versinkt der Altar mit einem lauten Donnerschlag in die Erde. Die Priester brechen die Zeremonie ab. Cadmus führt Semele hinaus, und die Hochzeitsgäste fliehen. Nur Athamas und Ino bleiben zurück.

Szene 2. Während Athamas seiner vergeblichen Hoffnung nachtrauert („Turn, hopeless lover, turn thy eyes“), bemerkt er die ebenfalls todunglückliche Ino. Er glaubt, Mitgefühl über sein Unglück sei der Grund für ihre Tränen. Als er sie darauf anspricht, gesteht sie ihm ihre lange verheimlichte Liebe (Duett: „You’ve undone me“).

Szene 3. Cadmus kehrt mit der Nachricht zurück, dass Semele von einem riesigen Adler mit purpurnen Schwingen und einem goldenen Schnabel in die Lüfte entführt wurde.

Szene 4. Die Priester beruhigen Cadmus: Bei dem Adler habe es sich um Jupiter selbst gehandelt („Cease your mourning“). Dies sei ein Grund zur Freude, denn Semele werde nun ewigen Frieden und ewige Liebe genießen.

Zweiter Akt

Eine freundliche Landschaft vor wunderschönen Bergen mit Wäldern und Wasserfällen

Szene 1. Juno und ihre Dienerin Iris steigen vom Himmel herab – Juno in einer von Pfauen gezogenen Kutsche, Iris auf einem Regenbogen. Juno hatte Iris damit beauftragt, den Aufenthaltsort ihres Mannes und seiner Geliebten herauszufinden. Iris berichtet, dass Vulcanus auf Jupiters Befehl einen Palast auf einem für Menschen unerreichbaren Berggipfel an der Grenze Böotiens errichtet habe. Dort werde Semele von Liebesgöttern und Grazien umsorgt („There from mortal cares retiring“). Juno kann diese Beschreibung nicht länger ertragen. Sie möchte Semele umgehend vernichten. Da die Palasttore jedoch von zwei Drachen bewacht werden, ist ein gewaltsamer Eintritt unmöglich. Juno beschließt, die Hilfe des Schlafgottes Somnus in Anspruch zu nehmen, um die Wächter in Schlaf zu versetzen.

Ein Gemach in Semeles Palast

Szene 2. Liebesgötter und Zephyre bewachen tanzend Semeles Schlaf (Cupid: „See, after the toils of an amorous fight“).

Szene 3. Begleitet von zwei Liebesgöttern erscheint Jupiter und umarmt Semele (Cupid: „Sleep forsaking“). Die beiden besingen glücklich ihre gegenseitige Liebe (Jupiter: „Lay your doubts and fears aside“ – Semele: „If chearful hopes“). Nach einer Weile erinnert sich Semele an ihre Sterblichkeit und die daraus resultierende Vergänglichkeit ihres Glücks („With my frailty don’t upbraid me“). Um sie von ihren Ängsten abzulenken, beauftragt Jupiter zwei Zephyre, ihre Schwester Ino herbeizufliegen („Thy needless fears remove“).

Offenes Land

Szene 4. Hirten und Schäferinnen unterhalten Semele und Ino mit einem Ballett.

Dritter Akt

Die Höhle des Schlafs

Szene 1. Mit einiger Mühe gelingt es Juno und Iris, den Schlafgott Somnus zu wecken (Somnus: „Leave me, loathsome light“). Er soll seinem Diener Morpheus befehlen, Jupiter mit einem Traum von Semele abzulenken. Außerdem bittet Juno ihn, ihr seinen Zauberstab zu leihen, mit dem sie die Drachen besänftigen kann. Gleichzeitig soll er Ino in Schlaf versetzen, damit sie selbst deren Gestalt annehmen kann. Als Belohnung für seine Hilfe verspricht sie Somnus die Grazie Pasithea zur Gemahlin (Juno: „Away let us haste“).

Semeles Gemach

Szene 2. Trotz ihres gegenwärtigen Liebesglücks fühlt Semele sich unerfüllt („I love and am lov’d, yet more I desire“).

Szene 3. In Gestalt Inos trifft Juno ein. Sie will Semele dazu bringen, Jupiter darum zu bitten, sie unsterblich zu machen. In einem Spiegel zeigt sie ihr, wie sie als Göttin aussehen würde („Behold in this Mirrour“). Semele ist so begeistert davon, dass sie ihren Blick kaum vom Spiegel abwenden kann („My self I shall adore“). Juno behauptet, dass sie, um dieses Ziel zu erreichen, Jupiter in seiner göttlichen Gestalt sehen müsse. Bis er ihr das gewährt, soll sie ihm alle Liebesdienste verweigern. Semele schenkt ihr Glauben („Thus let my thanks be paid“).

Szene 4. Als Jupiter eintrifft und seine Geliebte umarmen möchte („Come to my arms, my lovely fair“), zieht sich Semele von ihm zurück („Tho’ ’tis easie to please ye“) und weist ihn auf ihre unerfüllten Wünsche hin („I ever am granting“). Als Jupiter ihr schwört, jeden Wunsch zu erfüllen, verlangt sie, dass er sich ihr als Gott zeige („Then cast off this human shape“) und lässt sich auch von seiner Warnung nicht davon abbringen (Jupiter: „Ah! take heed what you press“ – Semele: „I’ll be pleas’d with no less“). Sie zieht sich zurück.

Szene 5. Jupiter ist entsetzt über diesen Wunsch, der unweigerlich Semeles Vernichtung zur Folge haben wird („’Tis past, ’tis past recall, she must a victim fall“).

Szene 6. Juno triumphiert, während sie in ihrer Kutsche zum Himmel aufsteigt („Above measure is the pleasure“).

Szene 7. In einer schwarzen Wolke nähert sich Jupiter der unter einem Baldachin ruhenden Semele. Es blitzt und donnert. Zu spät bereut Semele ihren Stolz. Sie stirbt beim Anblick Jupiters. Unter Blitz und Donner verschwindet der gesamte Palast.

Angenehme Landschaft vor dem Citheron-Gebirge

Szene 8. Auf die Erde zurückgekehrt erzählt Ino Cadmus und Athamas von dem Geschehen, das Hermes ihr in einer Vision gezeigt hat. Außerdem hat sie erfahren, dass Jupiter ihre Hochzeit mit Athamas angeordnet habe. Damit sind alle einverstanden.

Szene 9. Eine helle Wolke sinkt auf dem Berg Citheron herab. Ihr entsteigt Apollo, der Gott der Prophezeiungen. Er verkündet, dass aus Semeles Asche ein Phönix erstehen werde: Die Geburt ihres Sohnes Bacchus werde die Herrschaft des Tyrannen Love beenden („Apollo comes to relieve your care“). Ein Tanz von Satyrn beschließt die Oper.

Gestaltung

Die überlieferte Partitur sieht lediglich Streicher und Basso continuo vor, obwohl in den Londoner Theaterorchestern zur Entstehungszeit üblicherweise auch Holzbläser spielten.[1]

Das Libretto ist hochwertig. Die Handlung wird in Arien und Arietten vorangetrieben. An wichtigen Handlungspunkten gibt es instrumentale Zwischenspiele.[2] Die Musik steht überwiegend in der Tradition des ungefähr 10 Jahre älteren Henry Purcell.[2] Eccles integrierte aber auch Elemente der gerade in London eingeführten italienischen Oper.[1] Die den dritten Akt einleitende Pizzicato-Sinfonia der „Höhle des Schlafs“ und der darauffolgende Gesang des Somnus sind erkennbar von der Musik des Cold Genius in Purcells King Arthur inspiriert. Auch die Sinfonia unmittelbar vor Semeles Tod erinnert stark an Purcell.[1] Jupiters warnende Antwort auf Semeles Wunsch, sich ihr in seiner wahren Gestalt zu zeigen („Ah! take heed what you press“, III:4) ist auf einer pulsierenden absteigenden Basslinie aufgebaut. Ihr folgt ein Rondo-ähnlicher rezitativischer Monolog mit einem gereimten Refrain, der offenbar von der französischen Tragédie lyrique angeregt ist.[2]

Die Arien haben vielfältige Formen. Bei einigen handelt es sich um vollständige da-capo-Arien nach italienischen Vorbild. Andere haben eine Strophenform mit Orchester-Ritornellen und zwei kontrastierenden Teilen. Andere sind ohne wiederholte Abschnitte durchkomponiert. Das thematische Material der Arien orientiert sich näher am Text als das der zeitgenössischen italienischen Arien. Typisch italienisch ist die häufige Verwendung von unisono spielenden Streichern und Bässen. Viele Gesangspassagen werden ausschließlich von einer Solovioline mit Generalbass begleitet.[1]

Für die Rezitative erfand Eccles einen eigenen Stil, auf den im Vorwort der Librettoausgabe explizit hingewiesen wurde. Sie sind weniger formelhaft als die üblichen Secco-Rezitative[2] und kombinieren den italienischen Parlando-Stil mit der ausdrucksvolleren Deklamatorik Henry Purcells.[1]

“For, what they call Recitative in Musick, is only a more tuneable Speaking; it is a kind of Prose in Musick; its Beauty consists in coming near Nature, and in improving the natural Accents of Words by more Pathetick or Emphatical Tones.”

„Denn was man in der Musik Rezitativ nennt, ist nichts anderes als eine melodischere Sprechweise; es ist eine Art Prosa in Musik; ihre Schönheit besteht darin, der Natur nahe zu kommen und die natürlichen Betonungen der Worte durch gefühlvollere oder nachdrücklichere Töne zu verbessern.“

Vorwort des Librettos

Werkgeschichte

Das Libretto dieser Oper stammt von dem englischen Dramatiker William Congreve. Es basiert auf einer Episode aus den Metamorphosen des römischen Dichters Ovid. Congreve verfasste es 1705/1706 gegen Ende seiner Zusammenarbeit mit John Vanbrugh, dem Architekten und ersten Manager des Queen’s Theatre am Haymarket. Es war vermutlich ursprünglich für dessen Eröffnung im Frühjahr 1705 gedacht. Congreves Freund John Eccles stellte seine Vertonung wahrscheinlich im November oder Dezember 1706 fertig. Zu diesem Zeitpunkt hatte allerdings das von Christopher Rich geleitete Theatre Royal bereits ein Monopol für die Aufführung von Opern erhalten. Congreve und Eccles vereinbarten daher mit Rich eine dortige Produktion in der Spielzeit 1706/1707. Daran hielt sich Rich jedoch nicht. Er zeigte stattdessen ein von Johann Christoph Pepusch zusammengestelltes italienisches Pasticcio namens Thomyris. Die ersten italienischen Opern hatte Rich hatte bereits kurz vor der Eröffnung des Queen’s Theatre in London eingeführt.[2] Englischsprachige Opern konnten sich in der Folgezeit nur schwer dagegen durchsetzen.[1]

Congreve veröffentlichte das Libretto 1710.[2] Ein nahezu vollständiges autografes Manuskript der Partitur befindet sich in der Bibliothek des Londoner Royal College of Music (MS 183). Untersuchungen von Richard Platt und Estelle Murphy zufolge handelt es sich um Eccles’ Autograf. Die fehlenden Stellen betreffen den Anfang, das Ende und den dritten Akt. Drei Arien der Oper wurden Anfang des 18. Jahrhunderts separat ohne Nennung des Komponisten veröffentlicht.[3.1]

Georg Friedrich Händel vertonte 1744 eine Bearbeitung des Librettos in Form eines weltlichen Oratoriums mit zusätzlichen Chören (→ Semele (Händel)). Es war im Gegensatz zu Eccles Oper nicht für eine Bühnenaufführung vorgesehen.[2]

Eccles Oper erlebte erst am 4. Juni 1964 ihre konzertante Uraufführung im Holywell Music Room in Oxford unter der Leitung von Stoddard Lincoln[1] (nach anderen Quellen am 6. Juni 1964 unter John Byrt).[4] Die erste szenische Aufführung war am 22. April 1972 in St John’s, Smith Square. Es handelte sich um eine Produktion der Londoner Opera da Camera unter der Leitung von Steuart Bedford. Die aus diesem Anlass erstellte Ausgabe von Richard Platt erschien 2000 in der Reihe Musica Britannica.[1]

Weitere nachweisbare Produktionen waren:

  • 9.–13. Januar 1993: Merkin Concert Hall im Abraham Goodman House, New York – Produktion des Mannes College of Music; Dirigent: Dongsok Shin, Regie: Paul C. Echols.[5]
  • 3. September 2015: Musikzentrum TivoliVredenburg in Utrecht – konzertant beim Festival Oude Muziek; La Risonanza, Dirigent: Fabio Bonizzoni.[6]
  • 26. November 2019: Trinity College, Cambridge – Produktion der Cambridge Handel Opera Company, der Academy of Ancient Music und von Cambridge Early Music; Dirigent: Julian Perkins.[1]
  • 18. November 2023: Dallas – Produktion der American Baroque Opera.[1]
  • April 2024: Town Hall, Leederville, Australien – Produktion der HIP Company; Dirigent: Shaun Lee-Chen, Regie: Caitlin Cassidy.[7]

Aufnahmen

  • 12. Januar 1993 – Dongsok Shin (Dirigent), Paul C. Echols (Regie), Michael Ganio (Bühne und Kostüme), Eric Cornwell (Licht), Johannes Holub (Video), The Mannes Camerata, Mitglieder der Mannes Baroque Players.
    Daryl Henriksen (Jupiter), Natalie Arduino (Juno), Karen Lubeck (Iris), James Blackly (Cupid), David Shapero (Somnus), Gerard Edery (Cadmus), Cassandra Hoffman (Semele), Indira Mahajan (Ino), Jonathan Kline (Athamas), Brent Porter (Oberpriester), Cyndi Kinzelberg (Pasithea), Valerie Valano und Nerine Leone (Zephyre), Joseph Webster und Samuel Lloyd Kinsey (Auguren).
    Video; live aus der Merkin Concert Hall im Abraham Goodman House, New York; Produktion vom 9.–13. Januar 1993.
    Videostream auf YouTube (Kanal der Mannes Camerata).
  • Frühjahr 2003 – Anthony Rooley (Dirigent), Florida State University Opera and Early Music Department.
    Mathew Toberson (Jupiter), Brenda Grau (Juno), Barbara Clements (Iris), Bragi Thor Valsson (Somnus), Scott MacLeod (Apollo), Kyle Ferrill (Cadmus), Leslie Mangrum (Semele), Lee Tayler (Ino), Kathleen Phipps (Athamas), Michael Moreno (Oberpriester), Diane Coble und Erica Cochran (Cupids), Christopher Swanson und Jeremy Barber (Auguren).
    Studioaufnahme aus der Opperman Music Hall.
    FORUM FRC 9203 (2 CDs).[8]
  • 3. September 2015 – Fabio Bonizzoni (Dirigent), La Risonanza.
    Stefanie True, Marina De Liso, Jean-François Lombard, Fulvio Bettini, Mariví Blasco, Giorgia Cinciripi, Emanuele Bianchi, Alessio Tosi, Iason Marmaras, Sebastian Szumski, Richard Helm.
    Live, konzertant aus dem Musikzentrum TivoliVredenburg in Utrecht vom Festival Oude Muziek.
    Videostream auf YouTube: Teil 1 und Teil 2 (Kanal Avrotros Klassiek).
  • 26. November 2019 – Julian Perkins (Dirigent), Academy of Ancient Music.
    Richard Burkhard (Jupiter), Helen Charlston (Juno), Héloïse Bernard (Iris), Bethany Horak-Hallett (Cupid), Christopher Foster (Somnus), Jolyon Loy (Apollo), Jonathan Brown (Cadmus), Anna Dennis (Semele), Aoife Miskelly (Ino), William Wallace (Athamas), Graeme Broadbent (Oberpriester), Rory Carver und James Rhoads (Priester), Rory Carver und James Rhoads (Auguren).
    Auch Video; live, konzertant aus der Kapelle des Trinity College, Cambridge.
    Academy of Ancient Music AAM02, LC30224 (2 CDs); Videostream auf YouTube (Kanal der Academy of Ancient Music).[3]
  • 14. April 2024 – Shaun Lee-Chen (Dirigent), Caitlin Cassidy (Regie).
    Lachlann Lawton (Jupiter), Olivia Sanders-Robinson (Juno), Rachael Liu (Iris), Lucinda Nicholls (Cupid), Benjamin Del Borello (Somnus und Apollo), Brett Peart (Cadmus), Bonnie de la Hunty (Semele), Sophie Hamer (Ino), Louis Hurley (Athamas), David Woods (Oberpriester), Jason Kroll und Joshua Adams (Priester und Auguren).
    Video; live aus der Town Hall, Leederville, Australien; Fassung von Richard Platt; Produktion der HIP Company.
    Videostream auf YouTube (Kanal der HIP Company).

Literatur

  • Stoddard Lincoln: The First Setting of Congreve’s Semele. In: Music and Letters. Vol. 44, Nr. 2 (April 1963), S. 103–117 (JSTOR:731098).
  • Winton Dean, Stoddard Lincoln: Congreve’s ‘Semele’. In: Music and Letters. Vol. 44, Nr. 4 (Oktober 1963), S. 417–419 (JSTOR:731433).

Digitalisate

Commons: Semele – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c d e f g h i j Peter Holman: John Eccles and Semele. In: Beilage der CD Academy of Ancient Music AAM02, LC30224, S. 78–81.
  2. a b c d e f g Curtis Price: Semele(i). In: Grove Music Online (englisch; Abonnement erforderlich).
  3. Beilage der CD Academy of Ancient Music AAM02, LC30224.
    1. S. 127 ff.
  4. Oxford Concert Programmes: Box 7 (1963–65), abgerufen am 11. Januar 2026.
  5. Edward Rothstein: Review/Opera; Making Fun of the Frailties of Gods and Mortals. In: The New York Times. 11. Januar 1993, abgerufen am 12. Januar 2026.
  6. Informationen über die Aufführung in Utrecht 2015 auf der Website des Ensembles La Risonanza, abgerufen am 12. Januar 2026.
  7. Sandra Bowdler: An unusual treat for Perth: HIP Company presents Eccles’ Semele. In: Bachtrack. 16. April 2024, abgerufen am 12. Januar 2026.
  8. John Eccles. In: Andreas Ommer: Verzeichnis aller Operngesamtaufnahmen (= Zeno.org. Band 20). Directmedia, Berlin 2005, S. 4520.