Seiji Ōko
| Seiji Ōko | |
|---|---|
| Porträt | |
| Geburtsdatum | 15. Februar 1948 |
| Geburtsort | Kawasaki, Japan |
| Größe | 1,94 m |
| Position | Diagonalangriff |
| Vereine | |
| 1967–1973 1973–1977 1981–1983 1987–1988 |
Nippon Kōkan Suntory Sunbirds Suntory Sunbirds Suntory Sunbirds |
| Nationalmannschaft | |
| Japan | |
| Erfolge | |
| 1968 1970 1970 1972 1974 |
Olympia-Zweiter WM-Dritter Asienspielesieger Olympiasieger WM-Dritter |
Seiji Ōko (japanisch 大古 誠司 Ōko Seiji; * 15. Februar 1948 in Kawasaki) ist ein ehemaliger japanischer Volleyballspieler.
Karriere
Ōko besuchte bis 1966 die Tsurugaoka-Oberschule der Nihon-Universität. 1967 begann er seine Vereinskarriere bei Nippon Kōkan, wo er bis 1973 spielte. Anschließend war er bis 1977 für die Suntory Sunbirds aktiv. Zwischen 1981 und 1983 sowie erneut von 1987 bis 1988 spielte er erneut für das Team.
Mit der japanischen Nationalmannschaft gewann er bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt die Silbermedaille. Im folgenden Jahr erreichte er mit Japan den zweiten Platz beim World Cup. 1970 wurde er sowohl Asienspielesieger als auch Dritter bei der Weltmeisterschaft.
Seinen größten sportlichen Erfolg feierte Ōko bei den Olympischen Spielen 1972 in München, als er mit Japan die Goldmedaille gewann. Zwei Jahre später folgte ein weiterer dritter Platz bei der Weltmeisterschaft. 1976 nahm er an seinen dritten Olympischen Spielen teil und belegte mit der Mannschaft in Montreal den vierten Rang.
Ab 1975 begann Ōko parallel zur aktiven Karriere als Trainer zu arbeiten. Zunächst war er bis 1978 Co-Trainer der Suntory Sunbirds, ab 1978 übernahm er mit Ausnahme der Saison 1983/84 bis 1989 die Rolle des Cheftrainers. Anschließend war er bis 1991 Sportdirektor des Vereins.
Von 1991 bis 1995 war er Cheftrainer der japanischen Nationalmannschaft, die mit ihm bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona Platz sechs belegte. 1994 wurde er mit Japan Asienspielesieger, 2002 war er bei den Asienspielen erneut als Trainer im Einsatz.
2004 wurde Ōko in die Volleyball Hall of Fame aufgenommen.
Weblinks
- Seiji Ōko in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)