Schwarzfäule des Apfels
Die Schwarzfäule des Apfels ist eine Pilzkrankheit, die Obst und dabei insbesondere Äpfel befällt. Dabei äußert sie sich durch die Bildung von braunen, dunkel umrandeten Flecken oft mit zentralen Defekten auf den Blättern und kann zu einem schadhaften Aussehen der Früchte bis hin zur Mumifizierung der Frucht am Baum führen. Die Krankheit wird u. a. durch den Pilz Alternaria alternata verursacht und kann durch regelmäßige Fungizid-Behandlungen am Baum und sorgfältige Ernte- und Lagertechniken vermieden werden. Insbesondere die Entfernung abgestorbener und herabgefallener Pflanzenreste wie Blätter, Obst, Äste und das frühe und ausreichend ausgedehnte Beschneiden befallener Baumbestandteile stellen geeignete Maßnahmen zur Sanierung und Prophylaxe von Reinfektionen dar.[1]
Einzelnachweise
- ↑ Lagerfäulen: Regierungspräsidium Gießen - Dezernat Pflanzenschutzdienst. Abgerufen am 26. Oktober 2025.