Schwadergraben (Säubach)
| Schwadergraben Schwaderbach | ||
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Mündung des Schwadergrabens (links) in den Säubach | ||
| Daten | ||
| Lage | Oberbayern | |
| Flusssystem | Donau | |
| Abfluss über | Säubach → Loisach → Isar → Donau → Schwarzes Meer | |
| Quelle | westlich von Breunetsried 47° 44′ 51″ N, 11° 19′ 54″ O | |
| Quellhöhe | ca. 611 m ü. NHN[1] | |
| Mündung | SäubachKoordinaten: 47° 45′ 1″ N, 11° 22′ 58″ O 47° 45′ 1″ N, 11° 22′ 58″ O | |
| Mündungshöhe | ca. 590 m ü. NHN[1] | |
| Höhenunterschied | ca. 21 m
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Der Schwadergraben, im Unterlauf auch Schwaderbach genannt, ist ein rechter Zufluss des Säubachs in Penzberg im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau.
Er entspringt auf dem Gebiet der Gemeinde Antdorf westlich von Breunetsried, südwestlich des Degenseer Filzes unmittelbar östlich der Bundesautobahn 95. Kurz nach seinem Ursprung unterquert er die Kreisstraße WM27 und verläuft knapp 500 m nach Süden/Südosten. Von da an ist er weitgehend nach Osten gerichtet. In seinem Verlauf durchquert der Bach einen Weiher beim Fischerhäuserl.
Nördlich des Stadtteils Johannisberg erreicht der Schwadergraben das Penzberger Stadtgebiet. Dort verläuft er zunächst über eine landwirtschaftliche Fläche, anschließend durch Wohngebiete und u. a. unmittelbar an der Bürgermeister-Prandl-Schule, der Polizeistation, dem Feuerwehrhaus und der Stadthalle vorbei. Hier wird auch der Hochwasserschutz thematisiert.[2] Während seines Verlaufs wird er mit einem Durchlass unter der Kochelseebahn durchgeleitet. Nachdem der Bach rechts an der Straße Am Schwadergraben vorbeifließt, unterquert er wenige Meter vor seiner Mündung in den Säubach die Staatsstraße 2063.
Im Oberlauf verläuft der Schwadergraben teilweise im FFH-Gebiet Moore um Penzberg.[3]
Anfang der 1930er-Jahre wurde der Schwadergraben in Penzberg im Rahmen von Notstandsarbeiten reguliert.[4]
Einzelnachweise
- ↑ a b Schwadergraben im BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise). Abgerufen am 15. November 2025.
- ↑ Wolfgang Schörner: Hochwasser: Reicht der Schutz in Penzberg noch aus? In: Merkur.de. 19. Juni 2016, abgerufen am 19. März 2018.
- ↑ Moore um Penzberg. In: protectedplanet.net. Abgerufen am 15. November 2025.
- ↑ Karl Luberger: Geschichte der Stadt Penzberg. Hrsg.: Stadt Penzberg. 1969, S. 147 f.