Schubertstraße 37 (Weimar)

Das Haus Schubertstraße 37 in der Westvorstadt von Weimar entstand ca. 1925 als Wohnhaus für Beamte und ist architektonisch dem Heimatschutzstil zuzurechnen. Das Gebäude steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale).

Bauziel

Mit der Errichtung des Hauses sollte der Wohnungsknappheit für Beamten begegnet werden, die sich durch starken Zuzug verstärkte. Damit war die Errichtung zugleich eine staatliche Angelegenheit, die über ein normales Genehmigungsverfahren hinausging. Der thüringische Staat war hier auch der Bauherr.[1]

Entwurf

Den Entwurf dieses Hauses lieferte der thüringische Oberbaudirektor Jakob Schrammen.[1] Die Häuserzeile mit Mansarddach ist viergeschossig, hat einen Balkon über dem Eingang am August-Bebel-Platz und verfügt über mehrere Erker.

Zu den weiteren von Schrammen entworfenen Beamtenwohnhäuser gehören u. a. auch das Haus in der August-Bebel-Platz 4, das in der Trierer Straße 38[2] und letztlich der gesamte Bereich der Großmutterleite.[1]

Auf dem einstigen Bismarckplatz vor diesem Gebäude befand sich der Kolonialbrunnen.[1]

Publikation

Über das Gebäude wurde 1928 erstmals von August Lehrmann publiziert.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. a b c d e August Lehrmann: Neue Stadtbaukunst. Weimar, Weimar, Berlin u. a. 1928, S. XXI und Abb. 78. digital
  2. Alexander Rutz: Beamtenwohnhäuser. In: zeitsprung.animaux.de. Alexander Rutz, 2020, abgerufen am 10. April 2024. Zitiert nach Kulturdenkmale in Thüringen. Band 4.2. Weimar, ISBN 978-3-937940-54-0, S. 649 f.

Koordinaten: 50° 58′ 37,9″ N, 11° 19′ 4,4″ O