Scholarly Publishing and Academic Resources Coalition

Die Scholarly Publishing and Academic Resources Coalition (SPARC) ist ein internationaler Zusammenschluss von wissenschaftlichen Bibliotheken. Die Koalition wurde 1997 in den USA durch den Verband der Forschungsbibliotheken Association of Research Libraries gegründet. Die europäische Entsprechung SPARC Europe setzt sich, wie SPARC selbst für Open Science und Open Education ein.

Allgemeines

Ziel des Zusammenschlusses (Sitz: Washington, D.C.) ist es, ein Angebot an Publikationsmöglichkeiten für wissenschaftliche Literatur als Gegengewicht zu etablierten kommerziellen Verlagen zu schaffen, um die seit der Zeitschriftenkrise steigenden Kosten für die Bibliotheken zu senken. Für Europa existiert ein europäischer Zweig dieser Initiative namens SPARC Europe, der die europäischen Interessen bündelt und mit der Budapest Open Access Initiative und anderen kooperiert.

Gemeinsam mit vier weiteren Partnern, darunter die University of Kansas, gründete SPARC, im Jahr 2000, den gemeinnützigen Anbieter online verfügbarer, wissenschaftlicher Informationen BioOne.[1]

Im Jahr 2008 begründete SPARC, gemeinsam mit Partnern aus der Wissenschaft, die alljährlich im Oktober stattfindenden Open Access Week.[2] Einige freie Inhalte, wie beispielsweise Material zum Thema Open Access sind über die SPARC-Webpräsenz abrufbar.[3]

SPARC Europe

Als Partner benennt SPARC Europe u. a. folgende:[4]

Commons: Scholarly Publishing and Academic Resources Coalition – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. The Development of Bioone: Changing the Role of Research Libraries in Scholarly Communication. In: Journal of Electronic Publishing, doi:10.3998/3336451.0005.302, abgerufen am 10. September 2023
  2. Das Motto der Open Access Week 2025 lautet: Wem gehört unser Wissen? Open Access Week, abgerufen am 18. November 2025
  3. Popular Resources. Open Access 101 Series SPARC, abgerufen am 18. November 2025
  4. https://sparceurope.org/who-we-are/who-we-work-with/ SPARC Europe, abgerufen am 18. November 2025