Schnippelbohnen
Schnippelbohnen (auch Schnibbelbohnen) sind in feine Streifen geschnittene (geschnippelte) Bohnen (Stangenbohnen oder Buschbohnen); Grund für diese Methode ist, dass fast ausgereifte Bohnen relativ hart sind und Fäden haben, die beim Essen stören.
Mit Schnippelbohnen wird, der Einfachheit halber, auch ein traditionelles Eintopf-Gericht (Schnippelbohneneintopf), oder eine Suppe (Schnippelbohnensuppe), der deutschen Küche bezeichnet. Es wird aus Schnippelbohnen, Rindfleisch, Kartoffeln und Mettwürstchen hergestellt und mit Bohnenkraut gewürzt. Schnippelbohnen ist ein typisches Gericht der Herbst- und Winterzeit.
Vor der Verfügbarkeit der Tiefkühltruhe oder der Möglichkeit des Einkochens wurden die Bohnen durch Milchsäuregärung haltbar gemacht[1], ähnlich Sauerkraut. Im Rheinland ist diese Variante der sauren Bohnen, genannt Rheinische Schnippelbohnen, immer noch beliebt.
In Nordrhein-Westfalen gibt es für Schnippelbohnen den Begriff Fitzebohnen. Die hochdeutsche Bezeichnung Schneidebohnen wird verwendet für abgepackte eingelegte Schnippelbohnen, die Bezeichnung Schnittbohnen findet sich auf Konserven.
Einzelnachweise
- ↑ Schnibbelbohnen: Alles was du wissen musst | Fairment. 10. September 2020, abgerufen am 8. Oktober 2025.