Schloß der Vampire
| Film | |
| Titel | Schloss der Vampire |
|---|---|
| Originaltitel | House of Dark Shadows |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1970 |
| Länge | 97 Minuten |
| Produktionsunternehmen | MGM, Dan Curtis Productions |
| Stab | |
| Regie | Dan Curtis |
| Drehbuch | Sam Hall Gordon Russell |
| Produktion | Dan Curtis |
| Musik | Robert Cobert |
| Kamera | Arthur Ornitz |
| Schnitt | Arline Garson |
| → Besetzung und Synchronisation | |
| Chronologie | |
Das Schloss der verlorenen Seelen →
| |
Schloss der Vampire (früher: Schloß der Vampire, Originaltitel: House of Dark Shadows) ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 1970 von Dan Curtis, der zuvor als Schöpfer der gleichnamigen Fernsehserie Dark Shadows bekannt wurde. Der Film basiert auf der Gruselromanreihe Barnabas der Vampir und stellt eine Adaption der Fernsehserie dar.
Inhalt
Der Vampir Barnabas Collins wird in seinem Familienanwesen in Maine versehentlich aus seinem Grab befreit. Er gibt sich als Nachfahre der Familie aus und wird in das soziale Leben in Collinwood eingebunden. Während er nachts Menschen angreift, verliebt er sich in Maggie Evans, die seiner verstorbenen Verlobten Josette du Pres ähnelt, und versucht er mit allen Mitteln, sie zu seiner Braut zu machen. Währenddessen entdeckt die Ärztin Julia Hoffman seine wahre Identität und versucht ihn mit einem experimentellen Serum zu heilen, was jedoch tragisch endet.
Entstehung
Gedreht wurde der Film 1970 weitgehend am Originalschauplatz der Serie, dem Lyndhurst-Anwesen in Tarrytown, New York. Viele Darsteller der Fernsehserie übernahmen auch im Film ihre Rollen.[1]
Rezeption
Kritiker lobten die düstere Atmosphäre und die stärkere Fokussierung auf klassischen Gothic-Horror, während Fans der Serie teils die Abweichungen zur Serie kritisierten.
Durch seine stilistische Nähe zu klassischen Hammer-Filmen wie explizitere Gewaltelemente und eine düstere Atmosphäre unterscheidet er sich deutlich vom TV-Vorbild.
Der Film gilt als früher Vertreter des Serien-zu-Kino-Trends und als Versuch, Fernsehstoff für ein erwachseneres Publikum aufzubereiten.[2]
Besetzung und Synchronisation
| Rolle | Darsteller | Deutscher Synchronsprecher |
|---|---|---|
| Barnabas Collins | Jonathan Frid | Jürgen Thormann |
| Dr. Julia Hoffman | Grayson Hall | Tilly Lauenstein |
| Maggie Evans | Kathryn Leigh Scott | |
| Carolyn Stoddard | Nancy Barrett | |
| Jeff Clark | Roger Davis | |
| Willie Loomis | John Karlen | Christian Brückner |
| Louis Edmonds | Rolf Schult | |
| Elizabeth Collins Stoddard | Joan Bennett | Tina Eilers |
| Prof. Elliot Stokes | Thayer David | Martin Hirthe |
| Sheriff George Patterson | Dennis Patrick | Horst Niendorf |
| Todd | Donald Briscoe | Randolf Kronberg[3] |
Fortsetzung
Aufgrund des Erfolgs folgte 1971 eine Fortsetzung mit dem Titel Das Schloss der verlorenen Seelen, ebenfalls unter der Regie von Dan Curtis.
Weblinks
- Schloss der Vampire bei IMDb
- Schloss der Vampire bei OFDb
- Schloss der Vampire bei JustWatch
- Schloss der Vampire bei Schnittberichte
Einzelnachweise
- ↑ House of Dark Shadows (1970). In: AllMovie. Abgerufen am 4. Juli 2025 (englisch).
- ↑ John Kenneth Muir: Horror films of the 1970s. McFarland, Jefferson, N.C 2002, ISBN 978-0-7864-1249-5.
- ↑ Schloss der Vampire. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 4. November 2025.