Schloss Oporów

Ds Schloss Oporów (polnisch Zamek w Oporowie) war die Sommerresidenz des Bischofs von Włocławek Władysław Oporowski und späteren Erzbischofs von Gnesen sowie Primas Poloniae in Oporów in der Woiwodschaft Łódź in Polen.

Geschichte

Die gotische Wasserburg wurde in den Jahren von 1434 bis 1449 vom Bischof Władysław Oporowski in seinem Geburtsort anstelle einer hölzernen Residenz errichtet. Später wurde die Burg zu einem Schloss ausgebaut, insbesondere die Innenarchitektur wurde im Stil der Renaissance und des Barock neugestaltet. Das Schloss wechselte mehrfach die Eigentümer. 1657 wurde es während der Schwedischen Sintflut beschädigt. In den Jahren von 1837 bis 1844 wurde es im Stil des Historismus restauriert. Der Schlosspark wurde im englischen Stil neugestaltet. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Schloss verstaatlicht. Seit 1949 beherbergt es ein Museum.

Literatur

  • Janusz Tomala: Oporów : małomiasteczkowa włość prywatna w powiecie orłowskim w województwie łęczyckim od XIV do XVIII wieku : studium archeologiczno-architektoniczne. Oporów: Oporów : Muzeum Zamek w Oporowie, 2002. ISBN 83-910-7365-3.
  • Grażyna Kin-Rzymkowska (red.): Oporów : stan badań : materiały sesji naukowej zorganizowanej z okazji 50. rocznicy Muzeum w Oporowie 22 listopada 1999 roku. Muzeum Zamek w Oporowie, 2000. ISBN 83-910-7364-5.
Commons: Schloss Oporów – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 52° 15′ 45,7″ N, 19° 33′ 43,2″ O