Schloss Lauingen
Schloss Lauingen ist ein ehemaliges Schloss in Lauingen an der Donau im Landkreis Dillingen in Schwaben.
Geschichte
Nach dem Tod des letzten Staufers Konradin 1268 fiel Lauingen an die Wittelsbacher, den bayrischen Herzog Ludwig den Strengen. Das Schloss wurde 1474–1482 für Herzog Georg von Bayern-Landshut durch Heinrich Behem erbaut, später war es zweite Residenz der Herzöge von Pfalz-Neuburg und 1559–1563 Witwensitz der Pfalzgräfin Elisabeth.
Das Schloss ist ein langgestreckter, dreigeschossiger Satteldachbau mit zwei Rundtürmen, seit dem 16. Jahrhundert erfolgten zahlreiche Umbauten. Die Stadt Lauingen erwarb 1868 das Schloss; 1909 ging es an die Elisabethenstiftung. Am 19. November 1925 erfolgte die Weihe einer Kapelle im großen Rundturm, 1927/28 ein Kirchenneubau.[1] Heute ist das Schloss ein Pflegeheim nach stark veränderndem Umbau im 20. Jahrhundert.
Baubeschreibung
In der Liste der Baudenkmäler in Lauingen (Donau) ist das Schloss folgendermaßen beschrieben:[2]
Schloss: langgestreckter, dreigeschossiger Satteldachbau mit zwei Rundtürmen, im Kern von Heinrich Behem 1474-82 errichtet, Veränderungen 16.–20. Jahrhundert; mit Ausstattung.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Schloss Lauingen in der privaten Datenbank Alle Burgen.
- ↑ Denkmalliste für Lauingen (Donau) (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
Koordinaten: 48° 34′ 0,3″ N, 10° 25′ 46″ O