Schlacht von Ambuila
| Schlacht von Ambuila | |||||||||||||||||
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| Datum | 29. Oktober 1665 | ||||||||||||||||
| Ort | Ambuila, Kongo | ||||||||||||||||
| Ausgang | Sieg der Portugiesen. Zerschlagung des Königreichs Kongo. | ||||||||||||||||
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Die Schlacht von Ambuila oder Schlacht von Mbwila vom 29. Oktober 1665 war die entscheidende Schlacht zwischen Portugal und dem Königreich Kongo. Sie endete mit dem Tod des Mani-Kongo António I. und der endgültigen Zerschlagung des Reiches in einzelne, Portugal untertane Provinzen.
Der Konflikt zwischen beiden Ländern wegen des Sklavenhandels, der die die kongolesische Gesellschaft untergrub, schwelte zu diesem Zeitpunkt seit knapp eineinhalb Jahrhunderten. Endgültiger Auslöser der Schlacht war eine Erklärung von António I., dass alle bisher mit Portugal abgeschlossenen Verträge ungültig und die von Portugal annektierten Gebiete zurückzugeben seien.
Die Portugiesen und ihre Alliierten sammelten sich nahe der Stadt Luanda (im heutigen Angola). Geführt von Luis Lopes de Sequeira, einem Soldaten portugiesisch-afrikanischer Herkunft, gruppierten sich die portugiesischen Kräfte um 450 Musketiere und zwei leichte Artilleriegeschütze. Die kongolesische Armee bestand aus 380 Musketieren, Bogenschützen und einem großen, allerdings irregulären Heer. António führte das Staatsarchiv sowie den Staatsschatz mit sich, um zu verhindern, dass in seiner Abwesenheit ein Usurpator seinen Platz einnahm.
Die portugiesische Armee besiegte das kongolesische Heer und ergriff die Kontrolle über das Land. António sowie zahlreiche seiner Höflinge (darunter den luso-afrikanischen Schriftsteller und Kaplan Antónios Manuel Roboredo) wurden hingerichtet. Der Kopf des Mani-Kongo wurde von den Portugiesen in einer Kapelle in der Bucht von Luanda beigesetzt, Krone und Zepter des Kongo wurden als Trophäen nach Lissabon gesandt.