Schild-Lallemantie

Schild-Lallemantie
Systematik
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Unterfamilie: Nepetoideae
Tribus: Mentheae
Untertribus: Nepetinae
Gattung: Lallemantia
Art: Schild-Lallemantie
Wissenschaftlicher Name
Lallemantia peltata
Fisch. & C.A.Mey.

Die Schild-Lallemantie[1] (Lallemantia peltata) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lallemantia in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Die Schild-Lallemantie ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 40 Zentimetern erreicht.

Generative Merkmale

Die Blütezeit reicht von Juli bis August.[2] Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Deckblätter sind kreisrund, gewimpert und gezähnt. Die Kronröhre ist ungefähr so lang wie der Kelch. Die Krone ist violett-blau bis hell-blau und 14 bis 18 Millimeter lang (selten schon ab 10 Millimeter).[2]

Vorkommen

Die Schild-Lallemantie kommt im Kaukasusraum, in der Türkei, im Irak und im Iran vor. Sie gedeiht auf Brachäckern und an Wegränder in Höhenlagen von 1250 bis 2500 Metern.[2]

Taxonomie

Die Erstveröffentlichung erfolgte 1753 als Dracocephalum peltatum durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus II, Seite 596. Diese Art wurde 1840 durch Friedrich Ernst Ludwig von Fischer und Carl Anton von Meyer in Index Seminum, quae Hortus Botanicus Imperialis Petropolitanus pro Mutua Commutatione Offert. Accedunt Animadversiones Botanicae Nonnullae. Band 6, Seite 53 als Lallemantia peltata (L.) Fisch. & C.A.Mey. in die Gattung Lallemantia gestellt.[3] Sie wird selten je nach Autor auch in die Gattung Dracocephalum gestellt.[4]

Nutzung

Die Schild-Lallemantie wird selten als Zierpflanze für Sommerblumenbeete genutzt.[2]

Einzelnachweise

  1. Lallemantia peltata (Schild-Lallemantie). auf FloraWeb.de
  2. a b c d Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Exkursionsflora von Deutschland. Begründet von Werner Rothmaler. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Springer, Spektrum Akademischer Verlag, Berlin/Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8, S. 507.
  3. Lallemantia peltata im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 21. September 2025.
  4. Dracocephalum peltatum. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science, abgerufen am 21. September 2025.