Scheiblwies (Gemeinde Dunkelsteinerwald)

Scheiblwies (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Scheiblwies
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Krems (KR), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Krems an der Donau
Pol. Gemeinde Bergern im Dunkelsteinerwald
Koordinaten 48° 19′ 20″ N, 15° 28′ 28″ Of1
Höhe 494 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 55 (1. Jän. 2025)
Fläche d. KG 3,64 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04155
Katastralgemeindenummer 12169
Zählsprengel/ -bezirk Geyersberg (31303 000)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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55

BW

Scheiblwies ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde in der Gemeinde Bergern im Dunkelsteinerwald in Niederösterreich mit 55 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]

Geografie

Das Dorf befindet sich südlich von Geyersberg auf einem sanften Bergrücken, der Oberer Kreuzberg genannt wird, und ist über die Landesstraße L7220 erreichbar. Am 1. Jänner 2025 zählte Scheiblwies 55 Einwohner.

Geschichte

Im Franziszeischen Kataster von 1821 ist das Dorf mit einigen Gehöften beiderseits der Dorfstraße verzeichnet.[2] Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 15 Häusern genannt, das nach Maria Langegg eingepfarrt war und die Kinder zur Einschulung nach Geyersberg kamen. Die Herrschaft Wolfstein am Gurhof besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und hatte die Grundherrschaft inne. Die Konskription wurde von der Herrschaft Arnsdorf besorgt.[3]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Scheiblwies ein Gastwirt und einige Landwirte mit Direktvertrieb ansässig.[4]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
  2. Franziszeischer Kataster (um 1820): Scheiblwies (online auf mapire.eu).
  3. Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 226 (Scheiblwies in der Google-Buchsuche).
  4. Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, S. 441